Ausgerechnet Tübingen …

Tübingen gilt in Deutschland als Eldorado für Baugemeinschaften. Die Clouth-Gruppen hatten während der Phase, in der viele juristische Feinheiten austariert werden mussten, sogar eine Delegation von Tübinger Rechtsanwälten und Notaren nach Köln geholt, um von deren Erfahrungen zu lernen. Und letztlich haben sich die Baugruppen auf Clouth auch für das „Tübinger Modell“ entschieden, bei dem eine 1 Quadratmeter große Fläche als „Ankergrundstück“ ausgewiesen wird, um das Eigentum der Gemeinschaftsfläche zwischen den Baugruppenhäuseren grundbuchrechtlich sauber jener WEG bzw. GbR zuordnen zu können, der die allgemeine Tiefgaragenfläche bzw. der Gemeinschaftsgarten gehört.

Und ausgerechnet eine Profitruppe aus der Stadtverwaltung Tübingen kam nach Köln, um sich dort zu informieren über den Stand verschiedener Stadtentwicklungsprozesse aber auch um selbst zu erfahren, wozu das Tübinger Modell auf dem Clouth Gelände geführt hat. Natürlich bekamen sie nicht nur eine Führung über das Gelände, sondern auch durch unsere Haus. Insgesamt schienen sie positive Eindrücke gesammelt zu haben, berichteten aber auch spannende Dinge, wie man im Ländle schon wieder weiter denkt, etwa zur Integration von geförderten Wohnungen und von sozialen Enrichtungen (z.B. KiTa) in Baugemeinschaften. Tübingen geht also weiterhin vorneweg und bleibt Ansporn für Köln.

Tübinger

Die Besucher aus Tübingen

Wer zuerst kommt erntet zuerst …

Normalerweise operieren wir nicht nach diesem Bullyprinzip, aber es ist schon klar, dass die Solarmodule auf unserem Dach nun mal weg sind wenn sie weg sind. Im Augenblick sind aber noch 26 davon zu erwerben. Wir kooperieren diesbezüglich mit der Genossenschaft „Die Energiegewinner„, die auch die Dachflächen unserer benachbarten Baugemeinschaften WoGe und Eplus gepachtet hat, um dort Photovoltaikanlagen zu installieren. Der dort geerntete Strom wird zuerst direkt im jeweiligen Haus verbraucht und der Überschuss geht ins allgemeine Netz. Die einzelnen Solarmodule können erworben werden, was nebenbei sogar zu einer beachtlichen Verzinsung führt.

Das Bild stammt aus einem separaten Artikel der Deutschen Welle zum Thema genossenschaftliche Energieerzeugung und zeigt Martina von der WoGe und Kay von HerzClouth (zwei benachbarte Baugemeinschaften). Kay ist zudem im Vorstand der Energiegewinner.

Martina-und-Kay

Martina von der WoGe und Kay von HerzClouth (zwei benachbarte Baugemeinschaften).

 

Kompetente Besucher

Gestern hatten wir die Ehre, eine Gruppe von Fachleuten in unserem Gemeinschaftsraum zu begrüßen, die im Rahmen der Jahrestagung der Stiftung trias nach Köln gekommen waren. Die Stiftung trias übernimmt Grundstücke in ihren Vermögensstock und damit aus der Spekulation. Viele dieser Grundstücke werden für innovative Wohnprojekte genutzt.

Unsere Besucher – darunter auch Helga Nissen, die uns in der Planungsphase beraten hat – beschäftigten sich überwiegend mit einschlägigen rechtlichen Fragen; anschließend trafen sie wieder mit anderen Fachgruppen im Kubus des hdak zusammen, um die trias Jahrestagung fortzusetzen. Auch mit dem hdak und mit seinem „Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen“ sind wir freundschaftlich verbunden.

Trias

Fachgruppe von Mitgliedern der Stiftung trias

Eine verdammt ähnliche Baugemeinschaft …

… scheint es in Köln zu geben. Denn in einem Artikel des Kölner Stadtanzeiger wird eine Baugemeinschaft mit dem Namen unserer Adresse („Auf dem Stahlseil“) erwähnt, die sechs Weinpflanzen an ihrer Fassade wachsen lässt und damit einen kleinen Beitrag zur Luftreinhaltung und Temperierung des Stadtklimas leistet – neben dem erwarteten kulinarischen Genuss und der Hausästhetik natürlich. Gepflegt würden die Rebstöcke angeblich von einem gewissen Ralf Brand, der laut beigefügtem Bild auch verdächtige Ähnlichkeit mit einem unserer Bewohner hat. Tja, Zufälle gibts …

gruene-waende

 

Unsere WarmShower Gäste aus Frankreich

Neulich hatten wir Besuch von Simone und Jean-Claude, zwei extrem nette Franzosen, die mit dem Fahrrad von Angers über Le Havre, Rotterdam, Duisburg, Köln, Koblenz, Luxembourg, Troyes, Orléans und wieder zurück nach Angers fahren. Leider konnten beide nur für eine Übernachtung bleiben, aber wir hatten trotzdem genug Zeit, um uns ganz viel zu erzählen. Ermöglicht wurde der Kontakt über www.warmshowers.org.

Unsere WarmShower Gäste Simone und Jean-Claude

Unsere WarmShower Gäste Simone und Jean-Claude

Willkommen zurück!

Neulich noch geunkt, dass es mit der Reparatur des Donk-EE noch länger dauern könnte, ab heute nun doch schon wieder einsatzbereit. So charmant wir das Donk-EE aber auch finden, so sind wir doch froh, es nicht vor unserem Haus zu sehen, denn das bedeutet, dass es gerade genutzt wird. So ist das nun mal mit Lastentieren – sie brauchen Ausritt.

Donk-EE vor unserem Haus

Das Donk-EE ist wieder da

Donk-EE, wir und Ihr müssen leider noch warten

Ihr werdet es schon bemerkt haben: „Unser“ ausleihbares Lastenfahrrad Donk-EE ist nicht mehr da – mittlerweile schon seit einer gefühlten Ewigkeit. Grund dafür ist ein Fehler im Getriebe. Wie wir heute von http://www.donk-ee.de erfahren haben, gestaltet sich die Lieferung von Ersatzteilen derart schwierig, dass es wohl noch ein Weilchen dauern kann.

Unsere Weinernte …

… ist dieses Jahr noch etwas bescheiden ausgefallen. Das war aber Absicht, weil die Reben ihre ganze Energie in das Höhenwachstum und nicht in die Traubenproduktion stecken sollten. Deshalb haben wir im Frühjahr einige Blütenstände absichtlich entfernt. Das Ergebnis lässt sich sehen: Insbesondere die Rebe Juliana ist in diesem Jahr locker 6 Meter nach oben gewachsen. Und jene Reben, die Träubchen entwickeln durften, haben wenige aber sehr leckere Früchte hervorgebracht. Nächstes Jahr sollte es dann schon für ein paar Gläschen reichen.

Weinernte 2018

Weinernte 2018