Advent, Advent, …

Der Advent ist eine Zeit der Ankündigung und der Vorfreude. Vier Kerzen oder vier reflektorbestückte Blümenkübelkisten spielen dabei traditionellerweise eine große Rolle, um das frohe Kommen der Verkehrswende zu signalisieren. So auch bei den Wunschnachbarn!

Vor vielen Monden begingen wir diese Festlichkeit schon einmal – damals allerdings weit schlichter, mit schwarzen Mörtelkübeln auf nacktem Pflaster. Dem Kölner Ordnungsamt hat das verständlicherweise nicht gefallen, denn die baukulturelle Qualität derselben war in der Tat fraglich.

Wie berichtet kam es daraufhin zu …

Jetzt ist alles wieder gut; so hoffen wir jedenfalls denn alle Bedingungen eines freundlichen Ordnungsamtmitarbeiters sind durch unsere selbst designten und gebauten Blumenkübelkästen erfüllt:

  • Jeder Blumenkübel ist mindestens 60 cm hoch, ist über 40 cm im Querschnitt und ist umlaufend mit einem Qualitäts-Reflektorband ausgestattet.
  • Kein Blumenkübel steht näher als 30 cm zur Straßenmitte (Ablaufrinne), oder näher als 150 cm zur Hauswand und keiner steht in der Schleppkurve von großen LKW.
  • Alle WEG Mitglieder stimmten schriftliche der Aufstellung dieser Blumenkübel an diesen Positionen zu.

Jetzt, da vor vor unserem Haus legale Blumenkübel das illegale Parken wieder unterbinden kann die Verkehrswende kommen. Vielen Dank an die Designer-, Schrauber-, Säger-, Lackierer- und Spender*innen!

Advent, Advent, ...

Advent, Advent, …

Rainbow City

Köln ist ja zu Recht bekannt für seine Weltoffenheit, seine Liebe zur Diversität, seine Unkonformität, seinen Christopher Street Day und die Regenbogenflaggen, die an jenem Tag die Rheinbrücken schmücken. Jetzt ist Köln noch einen Schritt weiter gegangen und hat die Kunstflugstaffel Patrouille de Tünnes der städtischen Luftwaffe angeheuert, um dieses Bekenntnis in den Nippeser Himmel zu malen. Chapeau!

Von weiß zu gelb

Irgendwie geht es dann doch jedesmal schnell; der Wandel von den duftenden weißen Blüten bis zur fertigen gelben Quitte an unserer Ostwand. Und dieses Jahr waren es noch mehr leuchtende Früchte als letztes Jahr. Wenn das so weiter geht werden wir in den nächsten Jahren verkünden, wo und wann die überschüssigen Quitten abzugeben sind. Dieses Jahr sollen sie noch zu Quittengelee verarbeitet  und im Haus verteilt werden.

Quitten: Hart aber lecker

Quitten: Hart aber lecker

Es geht langsam wieder los …

Nach einer furchtbar langen Corona-Pause kommen sie schön langsam wieder auf ihren Fahrradsätteln angekrochen, die WarmShowers Gäste. Neulich haben uns Audrey und Rémy für eine Nacht beehrt auf ihrer Reise von Belgien über die Schweiz, Italien, Kroation, Slovenien, Österreich, Slowakei, Tschechien, Polen – sogar mit einem Fuss in Russland – Deutschland und zurück nach Belgien … bevor sie demnächst per Schiff nach Südamerika weiter wollen.

Audrey und Rémy

Mit Geduld, Geschick, Gequassel …

… kriegt man manchmal auch kaputte CD Player und einige andere Dinge wieder zum Laufen. Jedenfalls ist die Erfolgsquote unseres Repair Cafés recht hoch, wie unten stehender Artikel aus dem Kölner Wochenspiegel attestiert. Man muss allerdings erwähnen, dass keineswegs alles Lob den Wunschnachbarn gebührt. Viele Aktive kommen aus anderen Teilen von Nippes und von Köln und bringen sich mit ihrem Können ein. Wir stellen lediglich unsere Werkstatt als Infrastruktur zur Verfügung; und selbst das muss ergänzt werden, denn das Repair-Zelt vor dem Haus ist von Wolfgang Kasper aus der Nachbar-Baugemeinschaft HerzClouh. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Das nächste Repair Café findet am kommenden Freitag (24. September 2021, 16-19 Uhr) statt.

Artikel im Kölner Wochenspiegel

Artikel im Kölner Wochenspiegel

Der Ruf von Juliana und ihrer Freund*innen

Juliana und ihre Freund*innen Solaris, Cabernet Cortis, Johanniter, New York Muscat riefen – und wir kamen … mit Leiter, Klettergurt, Karabiner, Gartenschere und großer Spannung wie sie denn schmecken, unsere Fassadenträubchen. Die Antwort: Alle lecker! Dieses Jahr beschenkten uns die Reben noch etwas großzügiger als letztes Jahr; und in ein bis zwei weiteren Jahren könnte es tatsächlich für ein paar Flaschen Clouthstropen reichen.

Vorher ...

Vorher …

... nachher

… nachher

Blumenkübel wieder im Einsatz !

Wir erinnern uns: Im November 2020 hatten die Blumenkübel, die den Strassenraum vor unserem Haus verschönerten einen Platzverweis von Ordnungsamt bekommen und hatten seitdem Unterschlupf in unserem Garten gefunden.

Am 20.8.21 wurden sie jetzt anlässlich der Eröffnung des Seekabelhauses , das verschiedene kulturelle Bildungseinrichtungen beherbergt, von den Mitarbeitenden zur Verschönerung des dortigen Vorplatzes eingeladen.

Wir freuen uns , dass unsere Blumenkübel , gemeinsam mit ein paar, vom Sudermannplatz zugewanderten Wanderbäumen, nun als eine Interimsleihgabe zur Begrünung im öffentlichen Raum im Clouth-Quartier beitragen.

Unsere Blumenkübel freuen sich über die Rückkehr in den öffentlichen Raum

Repaircafé wieder gut in Schwung

Beim letzten Repaircafé am 30.7. herrschte wieder ein großer Andrang und zeitweise dachten wir, dass nicht alle Reparaturwünsche erfüllt werden könnten. Durch Verstärkung unseres Reparaturteams konnten aber dann doch alle Anfragen bearbeitet werden.

Von „A“, wie Aktenschredder bis „T“, wie Toaster reichte das Alphabet der Gegenstände. Mit dabei ein Bierkasten, der als Sitz mit Hohlraum ausgehöhlt wurde, ein Drucker, drei Fahrräder, zwei Kaffeemaschinen, ein Kerzenständer, der gelötet werden wollte, Modelleisenbahn Lok, Netzteile, Nähmaschine, Rasenmäher, Röhren- und andere Radios, Rollator und eine Scheere.

Vielen Dank den tapferen Reparateuren und dem Café-Girl !

Die nächsten Termine: 27.8. / 24.9. /29.10. jeweils von 16 – 19h.

Zukünftig bitte nur zwei Teile maximal pro Haushalt mitbringen.

Hurra, das Röhrenradio klingt wieder lauter !!!!