Repair Café wieder offen am 26. Juni

Morgen um 16 Uhr öffnet unser Repair Café zum ersten mal wieder nach langer Corona-Pause; natürlich unter Beachtung der Corona bedingten Vorsichtsmassnahmen. Dafür wird es eine Warte- und Cafézone auf der Strasse geben sowie eine reduzierte Anzahl  an Reparaturplätzen. Bitte Mund-Nasen-Schutz-Maske mitbringen. Um 19 Uhr schließen wir wieder.

Weitere Termine dann nach den Sommerferien: 29.8. und 25.9.2020

Repair Café - KSTA Artikel

Repair Café – KSTA Artikel

Heute um 19:04 …

wurde dieses Foto aufgenommen, also noch kurz bevor die Abendsonne um das Nachbarhaus herum kam, um unsere neue Dorfbank zu bescheinen. Um 19:15 hatte sie (bzw. die Erdrotation) dies geschafft – zu dem Zeitpunkt mussten die ersten Bankbenutzer aber schon wieder in ihre Küche zurück, um die Nudeln al dente zu bekommen. So faszinierend detailreich ist unser aller Alltagsbanalität – und oft braucht es nur ein Holzbrett unter dem Allerwertesten, um eine freundliche Konversation anzufangen. Unsere Städte sollten mehr von solchen Gelegenheiten bieten! #ReclaimYourCity

Unsere neue Dorfbank

Unsere neue Dorfbank

Und hier noch die ErbauerInnen mit ihren upgecycelten Holzresten aus der Werkstatt.

Die BänkerInnen

Die BänkerInnen (Lea fehlt)

Unsere Freundin Juliana

Zwei Quittenbäumchen und sechs Weinreben sind dabei, unser Haus als Fassadenbegrünung einzuranken. Noch sind wir ein Weilchen davon entfernt, nicht mehr aus den Fenstern schauen zu können, aber die Sorte Juliana geht fast buchstäblich durch die Decke. Wenn sie so weiter macht, wird sie im Herbst den Balkon im 2. OG einmal umrundet haben. Da sie so viel Energie hat, darf sie dieses Jahr auch einige Träubchen ausbilden. Zwei andere sind deutlich gemütlicher unterwegs; vermutlich deshalb, weil sie nur begrenzt Erdreich und keine Zugang zu Grundwasser haben – dank des Autotempels (Tiefgaragendecke), der in 60 cm Tiefe lauert.

Juliana Rebe mit Blütenansätzen

Juliana Rebe mit Blütenansätzen

Logenplätze auf die Mitternachtsspitzen

Der WDR kann momentan coronabedingt seine Kabarettsendung „Mitternachtsspitzen“ nicht – wie üblich – im alten Wartesaal aufzeichnen: „Hmmm“ dachten man sich „… wenn das Publikum nicht zu uns darf, gehen wir eben zum Publikum.“ Und so begab sich der WDR auf die Suche und fand „den schönsten Innenhof von Köln“ (Zitat Jürgen Becker).

Am 27. April verwandelte dann die „kleine Crew“ des WDR mit tonneweise Equipment unseren Garten in ein Open Air Studio. Tags darauf kamen Jürgen Becker, Wilfried Schmickler, Uwe Lyko, Susanne Pätzold, Johann König, Philip Simon und Urban Priol in unseren Gemeinschaftsraum und marschierten von dem aus auf die Bühne.

Alle Anwohner des Gartens (inklusvive unsere Nachbarn im rot-schwarzen Haus) konnten somit von ihren Terrassen und Balkonen die Mitternachtsspitzen live erleben – quasi Logenplätze en masse.

Sendetermin ist Samstag, 2. Mai um 21h45 im WDR Fernsehen und danach in der Mediathek.

Die Mitternachtsspitzen in unserem Garten

Die Mitternachtsspitzen in unserem Garten

Auf dem Blog unserer Nachbarn, der Baugemeinschaft WoGe gibt es weitere Fotos.

#Leave No One Behind

Deutschland hat nach wochenlangem Gezerre eingewilligt, 50 Flüchtlingskinder aufzunehmen. Angesichts der vielen tausend Schutzsuchenden vor den Toren der EU in Griechenland (darunter viele Kinder) finden wir das bestenfalls hochpeinlich – genau genommen aber grundgesetzwidrig, denn die Würde des Menschen bleibt hier definitiv auf der Strecke. Der Rat der Stadt Köln hat beschlossen, 100 Geflüchtete und 16 „unbegleitete Kinder“ aufzunehmen. Das finden wir begrüßenswert. Außerdem finden wir (ebenso wie unsere Nachbarn von der WoGe) …:

 

Ostern in Zeiten von Corona

Liebe LeserInnen, wir hoffen Ihr seid gesund und könnt ein schönes Osterfest feiern während diesen verrückten Corona-Zeiten! Einige Wunschnachbarn haben – hie und da auch mit ausgeliehener Hefe – leckeres Ostergebäck produziert und kontaktlos im Gemeinschaftsraum zum Teilen hinterlegt. Danke!

Und ein/e anonyme/r Osterhase/häsin hat vor jede Wohnung das einfühlsamste aller möglichen Geschenke hinterlassen. Danke, Danke, Danke!

Klopapier-Weitwurf-Wettkampf

Liebe BesucherInnen, wir freuen uns über das Echo, das unser Aufruf ausgelöst hat; aber ehe Ihr ans Training geht, hier doch der Hinweis, dass die u.s. Einladung als Aprilscherz gedacht war…. Also müßt ihr auf andere Bewegungsformen ausweichen. Sportliche Grüße!

Bewegung ist in diesen Zeiten besonders wichtig !

Die Wunschnachbarn haben sich deshalb entschieden, zu einem „Klo-Papier-Weitwurf Wettkampf“ am 4.4., ab 14:44 h einzuladen.

Die „KämpferInnen“ werden jeweils einzeln in unserem Gemeinschafts-Garten antreten und müssen dazu ihre Wurf-Rolle selbst mitbringen und diese nach den Würfen in einem Sammelbehälter deponieren; jede/r Teilnehmer/in hat drei Würfe;
der beste Wurf wird gewertet.
Rollendurchmesser maximal 13 cm; Gewicht maximal 135 g.

Das Publikum schaut von den Balkonen oder den Fenstern aus zu und feuert an.

Nach der Anmeldung – bis zum 3.4., 10:00h an werkstatt@wunschnachbarn.de –
erhalten alle TeilnehmerInnen weitere Hinweise zum Wettkampf und eine genaue Uhrzeit, zu der sie am Abwurfpunkt unbedingt pünktlich zum Abwurf
erscheinen müssen.
Die aktuellen Abstandsregeln werden streng eingehalten. Immer nur eine Person darf auf dem Platz erscheinen . Die Wurf-EntfernungsMessung erfolgt per Laser.

Der Wettkampf erfolgt in den Klassen : Kinder (6 – 12 Jahre), Jugendliche (13 – 18 Jahre ), Erwachsene (19 – 59 Jahre) , Senioren (ab 60 Jahre ).

Auf die jeweiligen Sieger/innen warten natürlich wertvolle Preise:
Der/die Erste erhält alle geworfenen Rollen (ggf wird auch ein 2. und 3. Preis verliehen ,
wenn sechs Personen oder mehr am Start sind.)

Wir hoffen auf zahlreiche Anmeldungen und wünschen allen Teilnehmenden
viel Erfolg !

April, April!

April, April!

Mit Abstand das beste Rudelsingen

Rudelsingen können die Kölner ja wirklich gut. Vor ein paar Wochen noch zu zehntausenden in der Köln-Arena oder beim Kneipenkarneval. Jetzt geht es mit Abstand noch deutlich besser; sogar mitten in Wohngebieten. So auch gestern Abend um den Gemeinschaftsgarten der vier Baugemeinschaften WoGe, Clouth #9, Schritte Machen und Wunschnachbarn. Auf dem Programm standen „Die Gedanken sind frei“, der „Katzentatzentanz“ und „Zwei kleine Wölfe.“ An den Fenstern und Balkonen standen viele BewohnerInnen und sangen kräftig mit. Das unterstreicht, dass man nicht von social distancing sondern von physical distancing sprechen sollte!

Bleibt gesund!

SängerInnen an den Balkonen

SängerInnen an den Balkonen

Es muss Karneval gewesen sein …

… denn jemand hat das Verkehrszeichen 325.1, das den verkehrsberuhigten Bereich vor unserem Haus markiert, humoristisch verkleidet. Entdeckt haben wir das am Morgen des Rosenmontags. Auch wenn der umgangssprachliche Begriff „Spielstraße“ oder „Wohnstraße“ für diesen Bereich nicht formaljuristisch korrekt ist, so scheint diese guerillaartige Zusatz-Ikonographie darauf aufmerksam zu machen, dass sich hier  verschiedene Menschen für verschiedene Zwecke gerne auf der Straße aufhalten – auch zum Spielen. Na denn: Alaaf!

Die echte Spielstrasse

Die echte Spielstrasse

Bitteschön: Unser Bau GbR Vertrag

Es soll ja Baugemeinschaften geben, die ihren Bau GbR Vertrag komplett von Null ab neu entwickeln. Das ist löblich, muss aber gar nicht sein. Wir hatten damals das Glück, von existierenden Bau GbR Verträgen lernen zu dürfen und deshalb versteht es sich von selbst, dass auch wir unseren Vertrag anonymisiert zur Verfügung stellen. Möge er als Inspiration dienen. Bitteschön …

Screenshot aus unserem Bau GbR Vertrag

Screenshot aus unserem Bau GbR Vertrag