So ein Dreck!

So ein Dreck: Man soll sich aufgrund der doofen Pandemie schon seit Monaten nicht mehr in Innenräumen treffen; selbst seine Wunschnachbarn nicht. Na gut, dann treffen wir uns eben in Außenräumen. Dazu haben wir das Tälchen eines namenlosen Baches bein Rhöndorf am Rhein gewählt. Dort stapften wir am 23. Januar 2022 ratschend, quasselnd und diskutierend 390 Höhenmeter nach oben zur Löwenburg und wieder runter. Die Tour kan man bei Komoot nacherleben.

Schön wars mal wieder, auch wenn uns die Rheinische Sonnengöttin nicht sonderlich hold war, was zu ziemlich matschigen Wegen führte. So ein Dreck!

Vorher ... mit sauberen Schuhen

Vorher … mit sauberen Schuhen

Nachher ...

Nachbarschaft und der öffentliche Raum …

… unter diesem Titel organisierte Agora Köln am 27. November 2021 ein sogenanntes BarCamp in Form einer Fahrradtour von einem interessanten Ort zum nächsten. Erfreulicherweise wurde auch bei uns Station gemacht, um sich über das LebeVeedel-Konzept zu informieren. Aufgrund von Corona konnten wir unsere Gäste leider nicht im Gemeinschaftsraum (a.k.a. Gaudimax) bewirten, aber immerhin fungierte sein Fenster hervorragend als Posterhalter.

Ein Teil der BarCamp BesucherInnen

Ein Teil der BarCamp BesucherInnen (C) Judith Gauß, 2021

Die BarCamp Route

Die BarCamp Route (C) Agora Köln, 2021

Advent, Advent, …

Der Advent ist eine Zeit der Ankündigung und der Vorfreude. Vier Kerzen oder vier reflektorbestückte Blümenkübelkisten spielen dabei traditionellerweise eine große Rolle, um das frohe Kommen der Verkehrswende zu signalisieren. So auch bei den Wunschnachbarn!

Vor vielen Monden begingen wir diese Festlichkeit schon einmal – damals allerdings weit schlichter, mit schwarzen Mörtelkübeln auf nacktem Pflaster. Dem Kölner Ordnungsamt hat das verständlicherweise nicht gefallen, denn die baukulturelle Qualität derselben war in der Tat fraglich.

Wie berichtet kam es daraufhin zu …

Jetzt ist alles wieder gut; so hoffen wir jedenfalls denn alle Bedingungen eines freundlichen Ordnungsamtmitarbeiters sind durch unsere selbst designten und gebauten Blumenkübelkästen erfüllt:

  • Jeder Blumenkübel ist mindestens 60 cm hoch, ist über 40 cm im Querschnitt und ist umlaufend mit einem Qualitäts-Reflektorband ausgestattet.
  • Kein Blumenkübel steht näher als 30 cm zur Straßenmitte (Ablaufrinne), oder näher als 150 cm zur Hauswand und keiner steht in der Schleppkurve von großen LKW.
  • Alle WEG Mitglieder stimmten schriftliche der Aufstellung dieser Blumenkübel an diesen Positionen zu.

Jetzt, da vor vor unserem Haus legale Blumenkübel das illegale Parken wieder unterbinden kann die Verkehrswende kommen. Vielen Dank an die Designer-, Schrauber-, Säger-, Lackierer- und Spender*innen!

Advent, Advent, ...

Advent, Advent, …

Rainbow City

Köln ist ja zu Recht bekannt für seine Weltoffenheit, seine Liebe zur Diversität, seine Unkonformität, seinen Christopher Street Day und die Regenbogenflaggen, die an jenem Tag die Rheinbrücken schmücken. Jetzt ist Köln noch einen Schritt weiter gegangen und hat die Kunstflugstaffel Patrouille de Tünnes der städtischen Luftwaffe angeheuert, um dieses Bekenntnis in den Nippeser Himmel zu malen. Chapeau!

Von weiß zu gelb

Irgendwie geht es dann doch jedesmal schnell; der Wandel von den duftenden weißen Blüten bis zur fertigen gelben Quitte an unserer Ostwand. Und dieses Jahr waren es noch mehr leuchtende Früchte als letztes Jahr. Wenn das so weiter geht werden wir in den nächsten Jahren verkünden, wo und wann die überschüssigen Quitten abzugeben sind. Dieses Jahr sollen sie noch zu Quittengelee verarbeitet  und im Haus verteilt werden.

Quitten: Hart aber lecker

Quitten: Hart aber lecker

Es geht langsam wieder los …

Nach einer furchtbar langen Corona-Pause kommen sie schön langsam wieder auf ihren Fahrradsätteln angekrochen, die WarmShowers Gäste. Neulich haben uns Audrey und Rémy für eine Nacht beehrt auf ihrer Reise von Belgien über die Schweiz, Italien, Kroation, Slovenien, Österreich, Slowakei, Tschechien, Polen – sogar mit einem Fuss in Russland – Deutschland und zurück nach Belgien … bevor sie demnächst per Schiff nach Südamerika weiter wollen.

Audrey und Rémy

Mit Geduld, Geschick, Gequassel …

… kriegt man manchmal auch kaputte CD Player und einige andere Dinge wieder zum Laufen. Jedenfalls ist die Erfolgsquote unseres Repair Cafés recht hoch, wie unten stehender Artikel aus dem Kölner Wochenspiegel attestiert. Man muss allerdings erwähnen, dass keineswegs alles Lob den Wunschnachbarn gebührt. Viele Aktive kommen aus anderen Teilen von Nippes und von Köln und bringen sich mit ihrem Können ein. Wir stellen lediglich unsere Werkstatt als Infrastruktur zur Verfügung; und selbst das muss ergänzt werden, denn das Repair-Zelt vor dem Haus ist von Wolfgang Kasper aus der Nachbar-Baugemeinschaft HerzClouh. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Das nächste Repair Café findet am kommenden Freitag (24. September 2021, 16-19 Uhr) statt.

Artikel im Kölner Wochenspiegel

Artikel im Kölner Wochenspiegel