Abschlussveranstaltung des Modell Programms in Berlin

Infostand im Umweltforum Berlin

Infostand der Wunschnachbarn im Umweltforum Berlin

Am 5. November fand im Umweltforum Berlin die Abschlussveranstaltung des Modellprogramm „Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“ des Bundesministerium für Familie , Senioren, Frauen und Jugend statt.

Die Wunschnachbarn waren seit 2015 Teil dieses Modellprogramms, bei dem es darum ging, neue inklusive gemeinschaftliche Wohn- und Lebensformen zu entwickeln und wurden mit 30.000 € gefördert. Aus allen Bundesländern waren insgesamt 29 Projekte vertreten, die sich zum Abschluss des Förderzeitraums mit ihrem jeweiligen Entwicklungsstand und inhaltlichen Schwerpunkten vorstellten. Während manche Projekte jetzt mit den Bauarbeiten beginnen oder gerade einziehen, können wir schon auf zwei Jahre gemeinschaftlichen Wohnens zurückblicken.

Von besonderem Interesse für das Modellprogramm waren das CoHousing und die ambitionierten ökologischen Standards der Baugemeinschaft Wunschnachbarn. All das wird Eingang in den Abschlussbericht des Programms finden.

Für uns war der Austausch mit den übrigen Projekten sehr anregend und ergab neue Impulse für die Entwicklung des weiteren Zusammenlebens im Haus und in der Nachbarschaft.

 

 

Schöne Aussicht!

Das Panorama aus den nordwärts liegenden Räumen hat sich heute schlagartig verbessert. Hier steht nun kein Auto mehr sondern (bald) Fahrräder! Herzlichen Dank an die Stadt Köln bzw. die moderne stadt GmbH (letztere ist die Entwicklungsgesellschaft des Clouth Geländes).

Ursprünglich waren die Fahrradständer ein gutes Stück weiter östlich geplant. Dort wären sie aber weiter weg gewesen von mehreren Hauseingangstüren. Es hätte dort auch kaum Fenster gegeben, durch die man potentielle Diebe hätte sehen können (Stichwort CPTED). Außerdem hätte eine Errichtung an der ursprünglich geplanten Stelle bedeutet, dass wir dauernd auf Autos schauen hätten müssen.

Mithilfe der Verkehrsinitiative @Clouth haben wir bei den zuständigen Stellen um Abweichung von der Originalplanung gebeten. Offenbar mit Erfolg.

Die neuen Fahrradständer

Die neuen Fahrradständer

Erfolgreicher Start des Repair Café’s

Weitere Reparateure gesucht !

Anlässlich des „Internationalen Repair Days“ hatte unsere Nachbarschaftswerkstatt  am 19. Oktober zu einem ersten Repair Café eingeladen (siehe die Ankündigung u.a. im Kölner Wochenspiegel). Pünktlich ab 14 h erschienen trotz strömenden Regens laufend neue InteressentInnen mit ihren reparaturbedürftigen Gegenständen. So kamen u.a. Lampen, eine elektrische Zahnbürste, Kinderspielzeug, eine Kaffeemühle, ein Rührgerät, Kleinmöbel, Fahrräder und ein Walkman auf die „Operations-Tische“. Dank der Unterstützung von Wolfgang (besonders auch mit seinem großen Zelt) von Herzclouth, Jörg von der WoGe, Bernd aus der Nachbarschaft und sogar von Reparateuren aus Rösrath und Remscheid konnten 13 Gegenstände in drei Stunden bearbeitet und zur großen Freude ihrer BesitzerInnen zumeist repariert werden.

In der Wartezeit und zum Ausklang des Erlebten wurden Kaffee und Kuchen angeboten. Nach diesem erfolgreichen Auftakt wird zum nächsten Repair-Termin freitags am 15.11.19; von 16 – 19 h eingeladen. Für eigene Arbeiten steht Werkstatt wie gewohnt an jedem Freitag von 16-19 h zur Verfügung.

Das Team der Nachbarschaftswerkstatt wünscht sich eine Verstärkung durch reparatur-erfahrene Menschen oder Fachleute, die bereit sind, immer mal wieder etwas Zeit für diese Aufgabe zur Verfügung zu stellen und bittet um Rückmeldung unter werkstatt@wunschnachbarn.de

Gemeiname Inspektion bei Repair-Day

Geduld

Darin, in Geduld, müssen wir uns üben bis wir die jüngst geernteten Äpfel verzehren dürfen denn es ist eine Lagersorte, die erst ab Januar / Februar richtig lecker ist. Zum Glück haben wir einen Teil des Kellers außerhalb und einen anderen innerhalb der Passivhaus-Wärmehülle. Die Äpfel dürfen in letzteren.

Guten Appetit ... bald

Guten Appetit … bald

Im strahlenden Nieselregen …

… genossen wir jüngst einen gemeinschaftlichen Ausflug zum Panarbora in Waldbröl. Ganz multimodal fuhren wir mit der Bahn nach Dattenfeld um danach per Pedes die Siegtalflanke zu erklimmen und uns am Ende mit dem Bus nach Schladern fahren zu lassen. Zwischendrin nieselte es ein wenig, dann strahle wieder die Sonne bevor der Regenschirm zum Einsatz kam, Kapuze rauf, Kapuze runter.

Die Höhepunkte bestanden natürlich im gemeinsammen Futtern; sowohl von mitgebrachten Kuchen, Karotten und Snäckebroten als auch von Süßkartoffelpommes und anderer Köstlichkeiten bei Elmores in Schladern.

Wer zusammen wandert wandert weniger allein

Wer zusammen wandert wandert weniger allein

Vielen Dank für die Einladung!

Unsere Nachbarn von den Baugruppen HerzClouth und achtbar haben vor zwei Wochen ein Fest gefeiert und auch uns eingeladen. Weil es dort gar so schön war folgte eine Woche später dann noch eine Party, die gemeinsam von den Baugruppen E+ und Familien@Clouth ausgerichtet wurde. Auch dort waren wir willkommen und haben uns hervorragend amüsiert. Nebenbei konnte man sich somit auch ein wenig besser kennenlernen; vom Sehen auf der Straße kannte man ja schon viele Gesichter – jetzt sind auch viele Namen bekannt. Herzlichen Dank an alle Gastgeber!

Lichtkunst während der archtbar + HerzClouth Party

Lichtkunst während der archtbar + HerzClouth Party

Szene von der E+ und Familien@Clouth Party

Szene von der E+ und Familien@Clouth Party

Terminankündigung: Clouth macht sauberen Strom (2. Okt. 2019)

Die Nachbarschaftsinitiative „Clouth 4 Future“ , die sich im Clouthquartier gegründet hat, veranstaltet am 2. Oktober um 20h im Gemeinschaftsraum unserer benachbarten Baugemeinschaft WoGe (Kautschukstraße 6) einen Infoabend unter dem Titel: „Clouth macht sauberen Strom – Energiewende selbst gemacht“

Behandelt werden folgende Themen:

  • Mieterstrommodell – Solarstrom vom eigenen Dach
  • Balkonstrom – Sonnenstrom vom eigenen Balkon
  • Echter Ökostrom durch ausgewählte Ökostromanbieter.

Hier der Info-Flyer zum Download

Mehrwert fürs Clouth Quartier

m Lauf der Jahre 2017 und 2018 haben die Bewohner von zehn Baugemeinschaften (BG) auf dem Clouth Gelände ihre selbsterrichteten Gebäude bezogen; insgesamt etwa 100 Wohneinheiten. Seitdem waren alle damit beschäftigt, die Pflanzen in ihren Gemeinschaftsgärten zu hegen, ihre Alltagsroutinen neu zu strukturieren und ihre Lampenschirme aufzuhängen. Dennoch nahmen sie sich die Zeit, sich auch für das Gemeinwesen im Veedel zu engagieren. Auf einer jüngst erstellten Liste haben sie einige Schlaglichter dieses Engagements gesammelt. Zudem benennt diese Übersicht positive Effekte, die sich aus den strukturellen und baulichen Qualitäten der zehn BGs für das Clouth Quartier und alle seine BewohnerInnen ergeben.

Viel Vergnügen beim Lesen: Mehrwert-fürs-Clouth-Quartier.