Warum neue und mehr Worte erfinden wenn Bernd Schöneck es doch bereits selbst so toll getan hat?!

KStA Artikel zum Repair Café Jubiläum: Die 1111-te „Kunding“ (©️ Kölner Stadtanzeiger)
Warum neue und mehr Worte erfinden wenn Bernd Schöneck es doch bereits selbst so toll getan hat?!

KStA Artikel zum Repair Café Jubiläum: Die 1111-te „Kunding“ (©️ Kölner Stadtanzeiger)
Erst haben wir gehofft, dass Vögelchen in die Nistkästen einziehen, die wir an der Ostseite unseres Hauses angebracht haben – direkt bei den Spalierquitten.
Das hat bei zwei von drei Kästen geklappt. Dann sind die Vogelfamilien irgendwann wieder ausgezogen, konnten aber ihre Bettchen nicht mitnehmen; und damit die nachvogelnde – äh: nachfolgende Generation seine eigene innenarchitektonischen Visionen auf einem hygienisch einwandfreien tabula rasa verwirklichen kann, haben wir die Nistkästen abgenommen, geleert und gereinigt.
Der Umzug steht dann erst im kommenden Spätwinter an. Erst mal dürfen die Kästen im trockenen Keller überwintern und dann werden sie mal an einer anderen Stelle aufgehängt, weil die jungen Vögelchen direkt vor Schlafzimmerfenstern wohl doch etwas zu laut nach Futter quäken.

Die Vogelmatratzen sind fast so dick wie Menschenmatratzen.
So schön und schmackhaft ist es im Spätsommer – hier in Form der Cabernet Cortis Rebe, die an unserer Fassade prangt. Die Solaris-Ernte haben wir schon gelesen und sie vertrauensvoll an den Kölner Stadtwinzer gegeben, der über den Herbst bis in den Winter dann ein paar edle Tropfen daraus macht.
Zum Nachdenken könnte man allerdings kommen, dass die Trauben immer früher reif werden. Und manche Sorten – u.a. auch der Solaris – werden in den nächsten Jahren wohl Opfer des Klimawandels. Hilft auch hier die Lockerung des Sonntagsfahrverbots, damit Solarisweine aus Skandinavien zu uns kommen können?

Cabernet Cortis Trauben an einer Hauswand von unten fotografiert
Am 31. Juli fand ein besonderes Repair Café statt: Trotz Sommerferien und Hitze kamen 24 Ratsuchende vorbei. Unser Team war sehr gut aufgestellt und wir erhielten sehr positive Rückmeldungen und großzügige Spenden mit denen wir u.a. Ersatzteile kaufen oder die Versicherung bezahlen können.
Das an sich war aber noch gar nicht sonderlich bemerkenswert. Das anschließende gemeinsame Essen, Feiern, Lachen und Weinen jedoch schon. Denn bei Sekt, Getränken und feinem Grillprogramm (Dank vieler Helfer*innen und dem souveränen Griller Wolfgang K.) auf der Terrasse der Wunschnachbarn mussten wir uns von unseren langjährigen Mitarbeitern Bernd, Reinhard und Wolfgang H. aufgrund deren Ortswechseln verabschieden.
Trotz des Abschiedesschmerzes ein sehr wohltuender Abend. Viel gegenseitige Wertschätzung kam zum Ausdruck und war auch zu spüren ….
Wer bei uns mitarbeiten möchte, kann sich gerne melden !

Schöne Ferien wünschen wir euch und uns. Die letztere Zielgruppe hat den Ferienbeginn schon mal auf der Gemeinschaftsterrasse eingeläutet. Und damit endet dieser Beitrag auch schon wieder, denn auch die Blog-Redaktion geht in den Urlaub 😉

Anlässlich des Ferienbeginns …
Es ist nichts passiert – rein gar nichts. Und das ist in mehrfacher Hinsicht extrem erfreulich und extrem berichtenswert. Der 500 kg Bomben-Blindgänger, der in unserer Nähe gefunden wurde konnte nämlich erfolgreich entschärft werden. Extrem erfreulich!
Um aber trotzdem auf Nummer Sicher zu gehen, wurden alle Menschen im 500 Meter Umkreis um die Fundstelle vorsorglich evakuiert. Unsere bemitleidenswerten Nachbarn aus dem rot-schwarzen Haus waren leider von der Evakuierung betroffen – wir um Haarsbreite nicht.

Das Absperrband in der Bildmitte markierte die Grenze zwischen dem zu evakuierenden und dem nicht-zu-evakuierenden Bereich.
Hier noch der Blick auf die Evakuierungskarte. Demnach hätten die linken Rädchen unserer Mülltonnen eigentlich evakuiert werden müssen.

Rot: Bitte suchen Sie sich ein Café, in dem Sie ein paar Stunden bleiben dürfen. Grau: Nix.
Selbst bei mittlerweile regelmäßig auftretenden höchsten Temperaturen und gleichzeitiger Krise fossiler Energieträger sind die Energie-Prinzipien von Passivhäusern wie unserem noch nicht allgemein bekannt. Die fünf bautechnischen Prinzipien, mit möglichst wenig Energie sowohl bei Kälte als auch bei Hitze für ein behagliches Wohnklima zu sorgen, werden seit 40 Jahren unter dem Konzept des Passivhauses gebündelt.
Wir freuen uns immer, wenn wir diese einfache Technik „hands on“ für Interessierte begreifbar machen können. So empfingen wir am 28.04. eine internationale Gruppe von Architekt*- und Planer*innen, die den Ausführungen unseres Architekten Klaus Zeller lauschten und den Praxisreflexionen und sowie technischen Demonstrationen eines Wunschnachbarn folgten.
Ein Teilnehmer eines polnischen Unternehmens verbreitete seine Erfahrungen umgehend per Video-Blog. Der Besuch war Teil einer internationalen Fachtagung des deutschen Passivhausinstitutes.

Passivhausprofis (und solche, die es noch werden wollen) vor unserem hübschen Haus
Es war mal wieder nötig. Das Haus musste auf Vorderfrau gebracht – sprich: geputzt, gewartet und gepflegt werden. Deshalb haben wir am vergangenen Samstag gemeinsam alle Gemeinschaftsflächen gereinigt, die Schlösser geölt, die Arbeitsplatte im Gästezimmer geschliffen und neu eingelassen, den Schmutz under dem großen Fußabstreifer im Eingangsbereich entfernt, das Grillgitter des Backofens geschrubbt (siehe vorher / nachher Vergleich), den ekligen Kaugummi unter dem Tisch im Gaudimax (Angelikaesk für Gemeinschaftsraum) entfernt usw.






Zur Pflege unserer Hausgemeinschaft gehört aber auch, dass wir uns Gedanken machen, wir wir auch langfristig eine gute Hausgemeinschaft bleiben können – auch wenn mal eine Wohnung verkauft oder vermietet wird. Es muss kein Geheimnis bleiben, dass diese Pflegearbeiten auch ganz schön anstrengend sein können. Dazu laufen gerade spannende Diskussionen. Auch das gehört zur Wahrheit einer Baugemeinschaft wie der unsirgen.
Diesen Ausruf würden die Herren-Fußballnationalmannschaften verschiedener Länder demnächst bestimmt gerne tätigen. In unserem Kontext fiel dieser Satz legendärerweise vor genau 14 Jahren, als wir eine Email erhielten, in der wir darüber unterrichtet wurden, dass die Bewerbung der Wunschnachbarn auf ein Baugrundstück im Clouth Quartier erfolgreich war – ebenso wie die Bewerbung von sieben weiteren Baugruppen, die jetzt unsere Nachbarn sind. Aus Anlaß dieses Jubiläums veranstalteten wir einen lustig endenden Umtrunk während die passende Anschrift an der Haustafel Passant*innen glauben ließ, wir hätten die Fußballweltmeisterschaft gewonnen.

„Aber Schatz, du hast doch schon eine Handtasche – warum willst du dir eine neue kaufen?“ So ähnlich war das bei uns, als wir überlegten, uns eine neue Standluftpumpe zuzulegen, obwohl wir schon zwei hatten. Bei der einen war allerdings die Dichtung am oberen Ende nicht mehr so richtig intakt und bei der anderen fiel der bereits selbstgeschnitzte Ersatz-Handgriff immer wieder mal ab. Also haben wir uns entschlossen, ein schickes neues Modell zu beschaffen, das auch noch mit fünf Jahren Garantie kommt. Voilá – damit können wir jetzt bei Repair Cafés wieder fleißig Fahrräder reparieren.
