Großer Andrang beim RepairCafé

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Viel Betrieb in der Werkstatt

Nach einem ausführlichen Bericht über unser RepairCafé im Kölner Stadtanzeiger herrschte am 31. Januar schon von Beginn an ein großer Andrang.  Im Gemeinschaftsraum reparierte Jak Nähmaschinen und in der Werkstatt im Keller wurde ein zusätzlicher Arbeitsplatz eingerichtet. Dank des unermüdlichen Einsatz von Anno, Bernd, Jörg ,Wolfgang, Gastreparateur Gerhard aus Wermelskirchen und später noch Martin aus Köln-Brück konnten mehr als 25 Reparaturen oder „Diagnosen“ erledigt werden. Die Altersspanne der BesucherInnen reichte von 30 – 86 Jahren , wobei die meisten zwischen 60 und 70 Jahren alt waren. Die Liste der angelieferten Gegenstände umfasste u.a. einen Dampfreiniger, einen Quirl, zwei Staubsauger, zwei Radios, einen Diaprojektor, einen Ventilator, vier Nähmaschinen, zwei Lampen, ein Toaster, eine Partypfanne, zwei Bügeleisen. Reichlich Arbeit, aber ein sehr befriedigendes Ergebnis !

Die nächsten Termine : Freitag, 6. März und 24. April, jeweils von 16 – 19 h;

Sonntag, 10. Mai, Clouth-Geschichts-Tag , 14 – 17h

Ansonsten ist die Nachbarschaftswerkstatt ist an jedem Freitag für eigenes Arbeiten von 16-19h geöffnet.

Neue Küche im Gaudimax

Nach nur circa 50 Jahren musste die Küche in unserem Gemeinschaftsraum (Gaudimax) einer neuen weichen. Die alte war ca. 10 Jahre in Gebrauch bei einer unserer BewohnerInnen und davor etwa 40 Jahre bei ihren Eltern. Seit unserem Einzug im Sommer 2017 diente sie uns als Provisorium im Gemeinschaftsraum, zeigte aber doch zunehmende Ermüdungserscheinungen. Wie die Franzosen sagen: The kitchen is dead. Long live the kitchen! Ausserdem konnten wir die elektrischen Geräte weiternutzen.

Die neue Küche im Gaudimax

Die neue Küche im Gaudimax

Eeeeendlich wieder da: „Unser“ Donk-EE

Am Anfang hieß es nur „Rücklicht kaputt“. Dann stellte sich aber heraus, dass „unser“ Donk-EE doch einen komplizierten Motorschaden hat, den nur ein/e Techniker/in des Herstellers beheben kann. Und leider ließ dieser Besuch monatelang auf sich warten. Jetzt haben die Donk-EEistas uns dankenswerterweise ein anderes Lastenrad zur Verfügung gestellt, das ab sofort wieder ausleihbar ist. GUTE FAHRT!

Hurra, das Donk-EE ist wieder verfügbar

Hurra, das Donk-EE ist wieder verfügbar

Der „Mehr als Wohnen“ Pakt

Wir sind dem „Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen“ im Kölner hdak und der Initiative Stadtraum 5und4 freundschaftlich verbunden und haben daher nicht gezögert als es um die Frage ging, ob wir den „Mehr als Wohnen“ Pakt mitunterzeichnen wollen. Dieser Pakt wurde von Stadtraum 4und5 initiiert und vom besagten Netzwerk mit-formuliert und plädiert „für eine neue Gemeinwohlorientierung des Kölner ­Immobilienmarktes und [für eine] Förderung von innovativen ­Wohn-, Gewerbe- und Kulturprojekten“. Die zentralen Forderungspunkte des Paktes sind:

  1. Anerkennung des Mehrwerts von Immovielien …
  2. Ausreichende Mittelausstattung für die Verwaltung …
  3. Aufbau und Weiterentwicklung einer Fachstelle zur Beratung …
  4. Kooperative Unterstützung von Immovielien …
  5. Bereitstellung von ausreichenden Flächen …
  6. Beteiligung am bundesweiten Diskurs …

Die Formulierungen im Detail mit entsprechender Begründung findet Ihr im Originaldokument.

Die Gruppe der Erstunterzeichener inkl. WuNa Vertreter

Die Gruppe der Erstunterzeichener inkl. WuNa Vertreter

„Mehrwert“ fürs Quartier

Im Lauf der Jahre 2017 und 2018 haben die Bewohner von zehn Baugemeinschaften auf dem Clouth Gelände ihre selbsterrichteten Gebäude bezogen; insgesamt etwa 100 Wohneinheiten. Seitdem waren alle damit beschäftigt, die Pflanzen in ihren Gemeinschaftsgärten zu hegen, ihre Alltagsroutinen neu zu strukturieren und ihre Lampenschirme aufzuhängen.

Sie nahmen sich aber auch die Zeit, sich für das Gemeinwesen im Veedel zu engagieren. Ein neues Dokument dokumentiert Schlaglichter dieses Engagements und dokumentiert, welche positiven Effekte sich aus den strukturellen und baulichen Qualitäten der zehn Baugemeinschaften für das Quartier und seine Bewohner*innen ergeben. Wesentliche Punkte daraus werden auch auf dem Kölner Wohnprojektetag am 21. März 2020 präsentiert. Viel Spaß schon mal vorab beim Lesen.

SozialpolitikerInnen zu Besuch

Neben BesucherInnen aus verschiedenen Zusammenhängen in den letzten Monaten kamen am Freitag , den 13.12. einige Mitglieder des „Arbeitskreises Soziales“ der Kölner Grünen zu einem Besuch in das Clouth-Quartier.

Nach einer Einführung bei unseren Nachbarn von der WoGe mit dem Schwerpunkt der genossenschaftlichen Rechtsform ging es bei dem Besuch der Wunschnachbarn um den Mehrwert, den Baugemeinschaften für die Nachbarschaft, das Quartier, den Stadtteil leisten können.                                                                                                                                      20191213_161816

Da traf es sich gut, dass just an diesem Nachmittag wieder ein gut besuchtes Repair-Café stattfand. Diesmal konnten u.a. zwei Nähmaschinen, zwei Staubsauger und ein Nussknacker repariert werden – für einen Toaster und ein elektrisches Heizgerät werden Ersatzteile bestellt.                                                                                                                               Ein guter Einblick für die interessierten SozialpolitikerInnen !

 

 

 

 

Abschlussveranstaltung des Modell Programms in Berlin

Infostand im Umweltforum Berlin

Infostand der Wunschnachbarn im Umweltforum Berlin

Am 5. November fand im Umweltforum Berlin die Abschlussveranstaltung des Modellprogramm „Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“ des Bundesministerium für Familie , Senioren, Frauen und Jugend statt.

Die Wunschnachbarn waren seit 2015 Teil dieses Modellprogramms, bei dem es darum ging, neue inklusive gemeinschaftliche Wohn- und Lebensformen zu entwickeln und wurden mit 30.000 € gefördert. Aus allen Bundesländern waren insgesamt 29 Projekte vertreten, die sich zum Abschluss des Förderzeitraums mit ihrem jeweiligen Entwicklungsstand und inhaltlichen Schwerpunkten vorstellten. Während manche Projekte jetzt mit den Bauarbeiten beginnen oder gerade einziehen, können wir schon auf zwei Jahre gemeinschaftlichen Wohnens zurückblicken.

Von besonderem Interesse für das Modellprogramm waren das CoHousing und die ambitionierten ökologischen Standards der Baugemeinschaft Wunschnachbarn. All das wird Eingang in den Abschlussbericht des Programms finden.

Für uns war der Austausch mit den übrigen Projekten sehr anregend und ergab neue Impulse für die Entwicklung des weiteren Zusammenlebens im Haus und in der Nachbarschaft.

 

 

Schöne Aussicht!

Das Panorama aus den nordwärts liegenden Räumen hat sich heute schlagartig verbessert. Hier steht nun kein Auto mehr sondern (bald) Fahrräder! Herzlichen Dank an die Stadt Köln bzw. die moderne stadt GmbH (letztere ist die Entwicklungsgesellschaft des Clouth Geländes).

Ursprünglich waren die Fahrradständer ein gutes Stück weiter östlich geplant. Dort wären sie aber weiter weg gewesen von mehreren Hauseingangstüren. Es hätte dort auch kaum Fenster gegeben, durch die man potentielle Diebe hätte sehen können (Stichwort CPTED). Außerdem hätte eine Errichtung an der ursprünglich geplanten Stelle bedeutet, dass wir dauernd auf Autos schauen hätten müssen.

Mithilfe der Verkehrsinitiative @Clouth haben wir bei den zuständigen Stellen um Abweichung von der Originalplanung gebeten. Offenbar mit Erfolg.

Die neuen Fahrradständer

Die neuen Fahrradständer

Erfolgreicher Start des Repair Café’s

Weitere Reparateure gesucht !

Anlässlich des „Internationalen Repair Days“ hatte unsere Nachbarschaftswerkstatt  am 19. Oktober zu einem ersten Repair Café eingeladen (siehe die Ankündigung u.a. im Kölner Wochenspiegel). Pünktlich ab 14 h erschienen trotz strömenden Regens laufend neue InteressentInnen mit ihren reparaturbedürftigen Gegenständen. So kamen u.a. Lampen, eine elektrische Zahnbürste, Kinderspielzeug, eine Kaffeemühle, ein Rührgerät, Kleinmöbel, Fahrräder und ein Walkman auf die „Operations-Tische“. Dank der Unterstützung von Wolfgang (besonders auch mit seinem großen Zelt) von Herzclouth, Jörg von der WoGe, Bernd aus der Nachbarschaft und sogar von Reparateuren aus Rösrath und Remscheid konnten 13 Gegenstände in drei Stunden bearbeitet und zur großen Freude ihrer BesitzerInnen zumeist repariert werden.

In der Wartezeit und zum Ausklang des Erlebten wurden Kaffee und Kuchen angeboten. Nach diesem erfolgreichen Auftakt wird zum nächsten Repair-Termin freitags am 15.11.19; von 16 – 19 h eingeladen. Für eigene Arbeiten steht Werkstatt wie gewohnt an jedem Freitag von 16-19 h zur Verfügung.

Das Team der Nachbarschaftswerkstatt wünscht sich eine Verstärkung durch reparatur-erfahrene Menschen oder Fachleute, die bereit sind, immer mal wieder etwas Zeit für diese Aufgabe zur Verfügung zu stellen und bittet um Rückmeldung unter werkstatt@wunschnachbarn.de

Gemeiname Inspektion bei Repair-Day

Geduld

Darin, in Geduld, müssen wir uns üben bis wir die jüngst geernteten Äpfel verzehren dürfen denn es ist eine Lagersorte, die erst ab Januar / Februar richtig lecker ist. Zum Glück haben wir einen Teil des Kellers außerhalb und einen anderen innerhalb der Passivhaus-Wärmehülle. Die Äpfel dürfen in letzteren.

Guten Appetit ... bald

Guten Appetit … bald