Die Zukunft hat uns eingeholt

Angedacht waren sie schon während der Planungsphase der Tiefgarage, die unsere vier Baugemeinschaften unter dem gemeinsamen Garten gebaut haben: Wallboxen zum Laden von Elektrofahrzeugen. Damals mussten wir allerdings extrem vorsichtig kalkuieren; und damals (ca. 2015) war Elektromobilität nicht das Thema, das es heute ist; vor allem nicht mit den heutigen finanziellen Anreizen. Zudem haben wir jetzt mit den Energiegewinnern den perfekten Partner für die Installation dieser Infrastruktur, sodass es jetzt in der Tiefgarage an acht Stellen lustig blinkt.

Die Wallbox (die nicht an einer "wall" montiert wurde)

Die Wallbox (die nicht an einer „wall“ montiert wurde)

Coronakonforme Ausflüge …

… können wir sein ein paar Tagen machen. Einfach Platz nehmen, Augen schließen und los rudern,  den Dom rheinaufwärts hinter sich lassen, den Enten beim Quaken zuhören, bei der Südbrücke umkehren und dann gemütlich mit der Strömung zurückrudern. Augen öffnen, den bald frühlingshaften Garten bewundern, den Muskelkater von gestern ignorieren, die Griffe desinfizieren und die Gartentüre des Gemeinschaftsraumes zum Lüften weit öffnen.

So schön kann Sport in Coronazeiten sein. Und dank des Gemeinschaftsraums muss nicht jede*r sein eigenes Rudergerät kaufen und unterbringen.

Für stationäre Ruderausflüge

Für stationäre – leider nur solitäre – Ruderausflüge

Vorher, nachher und viel nachher

Die Klassiker gegen den Corona-Lagerkoller: Puzzles, Kreuzworträtsel und sonstige Denkspiele. Hier ein Vergleichsbild: Finde die zwei Unterschiede zwischen dem linken und rechten Bild:

Vorher - nachher Vergleich

Es handelt sich dabei um einen vorher – nachher Vergleich. Und noch viel mehr nachher, also in einigen Monaten, vielleicht auch Jahren sollte der Unterschied noch viel deutlicher sein wenn dann der Wein die zusätzlich montierten Rankhilfen begrünt hat.

Schwupps …

Kaum schaut man mal drei Jahre lang nicht in den Gemeinschaftsfraum (a.k.a. „Gaudimax“), schon wird der provisorische Tisch durch höchst ästhetische, selbstpolierte und somit babypopoglatte Eichenleimholztische ersetzt. Kenner*innen werden die dänischen Tischbeine erkennen, die wir schon nach wenigen Monaten geliefert bekommen konnten.

Das geschulte Auge wird zudem den sorgfältig ausgehandelten Abstand zwischen den Tischfüßen erkennen, der den perfekten Kompromiss zwischen verschiedenen Idealen – gemäß verschiedenen Sitzkonstellationen – darstellt. Daher auch der Spitzname: Verhandlungstische.

Leider, leider können wir diese neue Errungenschaft nicht gemeinsam einweihen. Selbst für das Beweisfoto musste ja pandemischer Abstand ein- und die Luft angehalten werden.

Die neuen Verhandlungstische

Die neuen Verhandlungstische

Endlich wieder: Ein lustiges Treffen

Aufgrund der furchtbaren Pandemie konnten wir uns schon ewig nicht mehr zu einem lustigen Treffen zusammensetzen. Sogar die letzten sogenannten „Wunschversammlungen“ fanden mit wenigen maskierten und umfangreich mandatierten Personen statt, die sich in großem Abstand gegenüber saßen.

Natürlich haben auch wir Tele-Konferenzen als Alternative entdeckt. Was allerdings bis zur gestrigen Wunschversammlung noch nicht alle entdeckt hatten, war die Möglichkeit, mit digitalen Hintergründen rumzualbern; und das hat riesen Spaß gemacht, sodass wir sogar unser selbstgesetztes Zeitlimit freiwillig überschritten. Demnächst soll es sogar ein digitals Kaffeetrinken geben …

Die lustigste Wunschversammlung seit Corona

Die lustigste Wunschversammlung seit Corona

Trügerische Ruhe

In der Zeit seit dem Jahreswechsel hat sich nicht viel getan; deshalb auch kein neuer Blogeintrag. Wir waren brav zuhause, hielten Abstand, kämpften gegen den Lagerkoller, reflektierten bei jedem Bissen, ob wir noch gut schmecken können, nutzten unser Datenvolumen für diverse Filmklassiker, … bis plötzlich …

… gestern Abend gegen 20 Uhr weißes Zeug vom Himmel fiel und die Erde bedeckte. Und heute morgen standen im Park weißgekleidete Aliens mit Riechorganen, die unseren irdischen Möhren zum Verwechseln ähnlich sehen. Sie standen dort wie angewurzelt – vermutlich warten sie bis eines der Kinder im Schneeanzug ganz nah an sie ran kommt, um sie dann zu verschlingen.

Gemüse-Hochbeet mit Schneebedeckung

Trügerische Ruhe vor dem Alienangriff

Donnerstagsmaler*innen

Den letzten Tag des Jahres mag man doch nicht alleine rumsitzen. Ein gemeinsames Spiel wäre nett, ein Quiz, pantomimisches Begrifferaten oder Montagsmaler*innen. Hmmm, mit einer Videokonferenz müsste das doch gehen. Gesagt, getan. Und trotz des falschen Wochentags war es dank Skribblio sehr unterhaltsam!

Montagsmaler am Donnerstag. Unverkennbar eine Tuba

Montagsmaler*innen am Donnerstag. Unverkennbar eine Tuba

Musikalische Festgrüße

Perfekt getimed, zwischen Abendessen und Bescherung beglückten die Kölner Turmbläser (tatsächlich Bläser, keine -Innen) im Auftrag der Gemeine St. Engelbert/ St. Bonifatius die AnwohnerInnen unseres Gartens mit einer guten Viertelstunde wunderbarer Weihnachtsklänge – teils klassisch in schönsten Kirchentonarten, teils modernisiert synkopisch mit 7/9 Akkorden.

Das hat natürlich auch dazu geführt, dass alle NachbarInnen auf ihren Terrassen und Balkonen erschienen und sich ganz coronakonform ein frohes Fest zurufen konnten. Deshalb ganz herzlichen Dank an die Turmbläser für die schöne Musik und den schönen Anlass zur zoom-freien live Begegnung.

Weitere Informationen zu den Musikern unter www.koelner-turmblaeser.de.

Die Turmbläser im Garten

Die Kölner Turmbläser im Garten – vielen Dank!

Stadtradeln Köln: Nippes vorne weg

Zum fünften Male nahm Köln im Jahr 2020 am Wettbewerb Stadtradeln teil und zum zweiten Mal war eine Gruppe aus unserer Nachbarschaft unter dem Namen „Clouth4Future“ dabei.

Im gesamten Stadtgebiet radelten vom 21. August bis 10. September 2020 5.181 Kölnerinnen und Kölner um …, ja um was eigentlich? Um die Wette ist einerseits richtig und doch zu einfach. Um eine andere Verkehrspolitik zu fordern ist sicherlich ein weiterer maßgeblicher Grund dieser Initiative.

Im Team Clouth4Future versammelten sich 32 Radfahrer, die in Summe 7.867 Kilometer zusammentrugen, pro Kopf also etwas über 245 Kilometer, bzw. stolze 11,7 Kilometer pro (Aktions-)Tag. Die beiden eifrigsten Vertreter des Teams radelten sogar jeweils mehr 500 km in drei Wochen.

Am 10. Dezember wurde die finale Auswertungen veröffentlicht. Und siehe da, unser Clouth4Future Team schaffte es in der Sonderkategorie Stadtteilteams „Bürgerengagement/ Ortsteile“ auf Platz 1.

Im Clouth Quartier hat Radfahren also ein Zuhause. Demnächst vielleicht sogar als erste Fahrradzone in Köln. Die Nippeser Bezirksvertretung hat jedenfalls bereits einen entsprechenden Prüfauftrag an die Verwaltung erteilt.

Screenshot der Stadtradeln Website

Screenshot der Stadtradeln Website

Neues Mitglied – Willkommen!

Wir heißen unser neues Mitglied in der Gemeinschaft der Hilfsmittel in unserer Werkstatt herzlich willkommen! Es handelt sich um eine Tischbandsäge, die Wolfgang Kaspar von unserer Nachbarbaugemeinschaft HerzClouth zur Verfügung stellt. Wolfgang ist einer der Hauptakteure bei der offenen Werkstatt / beim Repair Café – herzlichen Dank!

Die neue Tischbandsäge

Die neue Tischbandsäge