Wir sind drin!

In den letzten Wochen und Tagen haben sich die Ereignisse so sehr überschlagen, dass es extrem viel zu berichten gegeben hätte, dass ironischerweise aber absolut keine Zeit blieb, tatsächlich darüber zu berichten.

Am 21. Juli haben wir nämlich die Schlüssel zu unserem hübschen Haus bekommen!

Wir sind also drin! Einige malern selbst und verlegen den Boden in Eigenleistung, andere lassen malern und vertrauen die Parkettlegerei einem Profi an. Das Gästezimmer und den Gemeinschaftsraum (hinforten „die Stube“) haben wir in schweißtreibenden Aktionen kollektiv gemalert.

Auch jetzt bleibt aufgrund dieser bienenstockartigen Geschäftigkeit kaum Zeit, all dies gründlich zu dokumentieren. Aber zumindest ein paar Fotos von der Schlüsselübergabe müssen sein.

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Links unsere heldenhaften GbR Geschäftsührer Anno (mit Sohn Emil) und Ossi, anschließend nach rechts die Herren Runkel und Zeller (Architektenteam) und Herr Jost (Prozesssteuerer)

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Es wird immer konkreter …

… und in der Vorbereitung auf den baldigen Umzug immer hektischer. Deshalb heute keine geschnörkselte Prosa. Nur die Fakteninformation, dass wir am vergangenen Wochenende kollektiv die Endreinigung unseres Hauses vorgenommen haben – und dann gemeinsam pausiert haben, siehe Foto. Heute erfolgt die Abnahme vieler Gewerke, in ein paar Tagen die Schlüsselübergabe, dann Wände malern und Boden legen und dann … CLOUTH HERE WE COME!

Hausputzen

Beatmungsgerät

Nachdem wir nach dem – extrem unglücklich benannten – „Passivhaus“-Standard bauen, kann unser Haus mechnisch belüftet werden. Das heißt, jede Wohnung hat ein Lüftungsgerät, das die warme verbrauchte Luft ansaugt und ihre Wärme an die kalte Frischluft abgiebt. Somit bleibt die Wärme im Haus – jedenfalls während der Heizperiode. Zusätzlich ist das Haus extrem gut gedämmt. Man muss die Fenster also gar nicht aufmachen, um frische Luft zu bekommen. Wer aber den Wind spüren und die Amsel im Garten hören will, kann sie natürlich dennoch jederzeit öffnen.

Beatmungsgerät

Lastenesel vielleicht im Anmarsch

Wir stehen in Kontakt mit Donk-EE, dem größten eLastenfahrrad-Verleihsystem Europas, das in ein paar Wochen ausgerechnet in Köln starten wird. Donk-EE beabsichtigt, ein weiterer Baustein zu sein in einem System von Angeboten, die in ihrer Kombination ein mobiles Leben ohne eigenes Auto möglich machen. Bei bis zu 100 kg Zuladung lassen sich damit sogar Fahrten zum Baumarkt erledigen – und dorthin werden wir in den nächsten Wochen und Monaten noch oft fahren müssen. Ob es klappt, dass die Wunschnachbarn „host“ eines (von insgesamt 50) eLastenfahrrädern werden, wird sich in den nächsten Wochen herausstellen. Wir haben die konkreten Möglichkeiten vor Ort jedenfalls schon mal ausgelotet.

Anno mit Donk-EE vor unserem Haus

Anno mit Donk-EE vor unserem Haus

Gemeinsam kochen …

… erfordert eine Küche für den Gemeinschaftsraum. Hier zu sehen ist ein Teil der Gemeinschaftsraum-und-Gästezimmereinrichtungskommission (Peter und Wolfgang) beim Inspizieren eines Kandidates für die Küchenzeile. In ca. sechs Wochen werden wir wissen, welche Küche das Rennen gemacht hat.

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Geld erfolgreich versenkt

Laut Bebauungsplan sind pro Wohneinheit „nur“ 0,75 Autostellplätze zu errichten. Für uns Wunschnachbarn bedeutet das 8 Stellplätze – obwohl wir nur drei benötigen. Bei ca. €21.000 pro Stellplatz ist das eine Menge Geld, die wir unter unserem Gemeinschaftsgarten versenken mussten. Aber immerhin war die Aktion höchst erfolgreich wie diese Bilder zeigen.

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Und – der Hinweis sei erlaubt – in München wird die Stellplatzquote schon mal auf 0,5 gesenkt. Aber auch in NRW ist eine Diskussion über die Stellplatzsatzung im Gange …

Was ist das?

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So sieht Estrich aus, wenn man ihn ganz, ganz genau anschaut. Und so mit etwas mehr Distanz:

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Sieht doch gleich viel ordentlicher aus. Im dritten und zweiten Stock ist der Estrich schon fertig, am 1. Stock wird gerade gearbeitet. Dabei verschwinden auch nach und nach die Eingeweide des Hauses im zartgrauen Beton:

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