… denn mittlerweile weist ein Schild mit dem industriehistorischen Straßennamen den Weg …

… und auch die Gegensprechanlage wurde installiert, sodass wir unseren Besuchern die Türe öffnen können.

… denn mittlerweile weist ein Schild mit dem industriehistorischen Straßennamen den Weg …

… und auch die Gegensprechanlage wurde installiert, sodass wir unseren Besuchern die Türe öffnen können.

… ziehen in die Gebäude um uns herum ein. Und auch jenes rot-schwarze Gebäude östlich von uns wirkt doch sehr freundlich wenn Kinder im Garten spielen und die Pflanzen auf den Balkonen (mal größer) sind. Wir freuen uns auf gute Nachbarschaft. Bis bald – Mitte Juni erwarten wir die Schlüsselübergabe!
Nachdem wir nach dem – extrem unglücklich benannten – „Passivhaus“-Standard bauen, kann unser Haus mechnisch belüftet werden. Das heißt, jede Wohnung hat ein Lüftungsgerät, das die warme verbrauchte Luft ansaugt und ihre Wärme an die kalte Frischluft abgiebt. Somit bleibt die Wärme im Haus – jedenfalls während der Heizperiode. Zusätzlich ist das Haus extrem gut gedämmt. Man muss die Fenster also gar nicht aufmachen, um frische Luft zu bekommen. Wer aber den Wind spüren und die Amsel im Garten hören will, kann sie natürlich dennoch jederzeit öffnen.

Wir stehen in Kontakt mit Donk-EE, dem größten eLastenfahrrad-Verleihsystem Europas, das in ein paar Wochen ausgerechnet in Köln starten wird. Donk-EE beabsichtigt, ein weiterer Baustein zu sein in einem System von Angeboten, die in ihrer Kombination ein mobiles Leben ohne eigenes Auto möglich machen. Bei bis zu 100 kg Zuladung lassen sich damit sogar Fahrten zum Baumarkt erledigen – und dorthin werden wir in den nächsten Wochen und Monaten noch oft fahren müssen. Ob es klappt, dass die Wunschnachbarn „host“ eines (von insgesamt 50) eLastenfahrrädern werden, wird sich in den nächsten Wochen herausstellen. Wir haben die konkreten Möglichkeiten vor Ort jedenfalls schon mal ausgelotet.

Anno mit Donk-EE vor unserem Haus
… erfordert eine Küche für den Gemeinschaftsraum. Hier zu sehen ist ein Teil der Gemeinschaftsraum-und-Gästezimmereinrichtungskommission (Peter und Wolfgang) beim Inspizieren eines Kandidates für die Küchenzeile. In ca. sechs Wochen werden wir wissen, welche Küche das Rennen gemacht hat.

Laut Bebauungsplan sind pro Wohneinheit „nur“ 0,75 Autostellplätze zu errichten. Für uns Wunschnachbarn bedeutet das 8 Stellplätze – obwohl wir nur drei benötigen. Bei ca. €21.000 pro Stellplatz ist das eine Menge Geld, die wir unter unserem Gemeinschaftsgarten versenken mussten. Aber immerhin war die Aktion höchst erfolgreich wie diese Bilder zeigen.


Und – der Hinweis sei erlaubt – in München wird die Stellplatzquote schon mal auf 0,5 gesenkt. Aber auch in NRW ist eine Diskussion über die Stellplatzsatzung im Gange …
Letzte Woche wurden die ersten Pflanzen geliefert und eingepflanzt. Links ist einer der beiden zukünftigen Sandkästen zu sehen. Kinder, haltet die Schäufelchen und die Sandförmchen bereit, bald kann es losgehen!
Auch der Tiefhof der WoGe macht Fortschritte:


So sieht Estrich aus, wenn man ihn ganz, ganz genau anschaut. Und so mit etwas mehr Distanz:

Sieht doch gleich viel ordentlicher aus. Im dritten und zweiten Stock ist der Estrich schon fertig, am 1. Stock wird gerade gearbeitet. Dabei verschwinden auch nach und nach die Eingeweide des Hauses im zartgrauen Beton:

Unser schönes Haus hat gestern den Blower-Door-Test bestanden. Dies ist ein „Differenzdruck-Messverfahren [mit dem] die Luftdichtheit eines Gebäudes gemessen [wird]. Das Verfahren dient dazu, Leckagen in der Gebäudehülle aufzuspüren und die Luftwechselrate zu bestimmen. Durch die Druckdifferenzen wird eine konstante Windlast auf das zu messende Gebäude simuliert.“ (Dank an Wikipedia für die Aufklärung). Das Bestehen des Blower-Door-Tests ist eine Voraussetzung, damit sich ein Gebäude mit dem Namen „Passivhaus“ schmücken darf.

Übrigens: Dieses Bild wurde nicht bei unserem Haus aufgenommen, es stammt von hier.
Drei von vier Reben, mit denen wir unsere Fassade begrünen, den Durst stillen, dem Appetit schmeicheln und unsere Augen erfreuen wollen, sind angekommen. Es handelt sich um die Sorten New York Muscat, Rhea und Juliana. Eine Solaris Rebe bekommen wir vorauss. noch von Thomas Eichert, seines Zeichens Kölner Stadtwinzer. Damit haben wir eine Mischung aus Tafel- und Keltertrauben, blau, weiß und rot. Ob sich die gleichnamige Kölner Spielvereinigung 1992 e.V. danach benannt hat ist uns nicht bekannt.

Die Reben sind da