Logenplätze auf die Mitternachtsspitzen

Der WDR kann momentan coronabedingt seine Kabarettsendung „Mitternachtsspitzen“ nicht – wie üblich – im alten Wartesaal aufzeichnen: „Hmmm“ dachten man sich „… wenn das Publikum nicht zu uns darf, gehen wir eben zum Publikum.“ Und so begab sich der WDR auf die Suche und fand „den schönsten Innenhof von Köln“ (Zitat Jürgen Becker).

Am 27. April verwandelte dann die „kleine Crew“ des WDR mit tonneweise Equipment unseren Garten in ein Open Air Studio. Tags darauf kamen Jürgen Becker, Wilfried Schmickler, Uwe Lyko, Susanne Pätzold, Johann König, Philip Simon und Urban Priol in unseren Gemeinschaftsraum und marschierten von dem aus auf die Bühne.

Alle Anwohner des Gartens (inklusvive unsere Nachbarn im rot-schwarzen Haus) konnten somit von ihren Terrassen und Balkonen die Mitternachtsspitzen live erleben – quasi Logenplätze en masse.

Sendetermin ist Samstag, 2. Mai um 21h45 im WDR Fernsehen und danach in der Mediathek.

Die Mitternachtsspitzen in unserem Garten

Die Mitternachtsspitzen in unserem Garten

Auf dem Blog unserer Nachbarn, der Baugemeinschaft WoGe gibt es weitere Fotos.

#Leave No One Behind

Deutschland hat nach wochenlangem Gezerre eingewilligt, 50 Flüchtlingskinder aufzunehmen. Angesichts der vielen tausend Schutzsuchenden vor den Toren der EU in Griechenland (darunter viele Kinder) finden wir das bestenfalls hochpeinlich – genau genommen aber grundgesetzwidrig, denn die Würde des Menschen bleibt hier definitiv auf der Strecke. Der Rat der Stadt Köln hat beschlossen, 100 Geflüchtete und 16 „unbegleitete Kinder“ aufzunehmen. Das finden wir begrüßenswert. Außerdem finden wir (ebenso wie unsere Nachbarn von der WoGe) …:

 

Ostern in Zeiten von Corona

Liebe LeserInnen, wir hoffen Ihr seid gesund und könnt ein schönes Osterfest feiern während diesen verrückten Corona-Zeiten! Einige Wunschnachbarn haben – hie und da auch mit ausgeliehener Hefe – leckeres Ostergebäck produziert und kontaktlos im Gemeinschaftsraum zum Teilen hinterlegt. Danke!

Und ein/e anonyme/r Osterhase/häsin hat vor jede Wohnung das einfühlsamste aller möglichen Geschenke hinterlassen. Danke, Danke, Danke!

Klopapier-Weitwurf-Wettkampf

Liebe BesucherInnen, wir freuen uns über das Echo, das unser Aufruf ausgelöst hat; aber ehe Ihr ans Training geht, hier doch der Hinweis, dass die u.s. Einladung als Aprilscherz gedacht war…. Also müßt ihr auf andere Bewegungsformen ausweichen. Sportliche Grüße!

Bewegung ist in diesen Zeiten besonders wichtig !

Die Wunschnachbarn haben sich deshalb entschieden, zu einem „Klo-Papier-Weitwurf Wettkampf“ am 4.4., ab 14:44 h einzuladen.

Die „KämpferInnen“ werden jeweils einzeln in unserem Gemeinschafts-Garten antreten und müssen dazu ihre Wurf-Rolle selbst mitbringen und diese nach den Würfen in einem Sammelbehälter deponieren; jede/r Teilnehmer/in hat drei Würfe;
der beste Wurf wird gewertet.
Rollendurchmesser maximal 13 cm; Gewicht maximal 135 g.

Das Publikum schaut von den Balkonen oder den Fenstern aus zu und feuert an.

Nach der Anmeldung – bis zum 3.4., 10:00h an werkstatt@wunschnachbarn.de –
erhalten alle TeilnehmerInnen weitere Hinweise zum Wettkampf und eine genaue Uhrzeit, zu der sie am Abwurfpunkt unbedingt pünktlich zum Abwurf
erscheinen müssen.
Die aktuellen Abstandsregeln werden streng eingehalten. Immer nur eine Person darf auf dem Platz erscheinen . Die Wurf-EntfernungsMessung erfolgt per Laser.

Der Wettkampf erfolgt in den Klassen : Kinder (6 – 12 Jahre), Jugendliche (13 – 18 Jahre ), Erwachsene (19 – 59 Jahre) , Senioren (ab 60 Jahre ).

Auf die jeweiligen Sieger/innen warten natürlich wertvolle Preise:
Der/die Erste erhält alle geworfenen Rollen (ggf wird auch ein 2. und 3. Preis verliehen ,
wenn sechs Personen oder mehr am Start sind.)

Wir hoffen auf zahlreiche Anmeldungen und wünschen allen Teilnehmenden
viel Erfolg !

April, April!

April, April!

Mit Abstand das beste Rudelsingen

Rudelsingen können die Kölner ja wirklich gut. Vor ein paar Wochen noch zu zehntausenden in der Köln-Arena oder beim Kneipenkarneval. Jetzt geht es mit Abstand noch deutlich besser; sogar mitten in Wohngebieten. So auch gestern Abend um den Gemeinschaftsgarten der vier Baugemeinschaften WoGe, Clouth #9, Schritte Machen und Wunschnachbarn. Auf dem Programm standen „Die Gedanken sind frei“, der „Katzentatzentanz“ und „Zwei kleine Wölfe.“ An den Fenstern und Balkonen standen viele BewohnerInnen und sangen kräftig mit. Das unterstreicht, dass man nicht von social distancing sondern von physical distancing sprechen sollte!

Bleibt gesund!

SängerInnen an den Balkonen

SängerInnen an den Balkonen

Es muss Karneval gewesen sein …

… denn jemand hat das Verkehrszeichen 325.1, das den verkehrsberuhigten Bereich vor unserem Haus markiert, humoristisch verkleidet. Entdeckt haben wir das am Morgen des Rosenmontags. Auch wenn der umgangssprachliche Begriff „Spielstraße“ oder „Wohnstraße“ für diesen Bereich nicht formaljuristisch korrekt ist, so scheint diese guerillaartige Zusatz-Ikonographie darauf aufmerksam zu machen, dass sich hier  verschiedene Menschen für verschiedene Zwecke gerne auf der Straße aufhalten – auch zum Spielen. Na denn: Alaaf!

Die echte Spielstrasse

Die echte Spielstrasse

Bitteschön: Unser Bau GbR Vertrag

Es soll ja Baugemeinschaften geben, die ihren Bau GbR Vertrag komplett von Null ab neu entwickeln. Das ist löblich, muss aber gar nicht sein. Wir hatten damals das Glück, von existierenden Bau GbR Verträgen lernen zu dürfen und deshalb versteht es sich von selbst, dass auch wir unseren Vertrag anonymisiert zur Verfügung stellen. Möge er als Inspiration dienen. Bitteschön …

Screenshot aus unserem Bau GbR Vertrag

Screenshot aus unserem Bau GbR Vertrag

 

Großer Andrang beim RepairCafé

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Viel Betrieb in der Werkstatt

Nach einem ausführlichen Bericht über unser RepairCafé im Kölner Stadtanzeiger herrschte am 31. Januar schon von Beginn an ein großer Andrang.  Im Gemeinschaftsraum reparierte Jak Nähmaschinen und in der Werkstatt im Keller wurde ein zusätzlicher Arbeitsplatz eingerichtet. Dank des unermüdlichen Einsatz von Anno, Bernd, Jörg ,Wolfgang, Gastreparateur Gerhard aus Wermelskirchen und später noch Martin aus Köln-Brück konnten mehr als 25 Reparaturen oder „Diagnosen“ erledigt werden. Die Altersspanne der BesucherInnen reichte von 30 – 86 Jahren , wobei die meisten zwischen 60 und 70 Jahren alt waren. Die Liste der angelieferten Gegenstände umfasste u.a. einen Dampfreiniger, einen Quirl, zwei Staubsauger, zwei Radios, einen Diaprojektor, einen Ventilator, vier Nähmaschinen, zwei Lampen, ein Toaster, eine Partypfanne, zwei Bügeleisen. Reichlich Arbeit, aber ein sehr befriedigendes Ergebnis !

Die nächsten Termine : Freitag, 6. März und 24. April, jeweils von 16 – 19 h;

Sonntag, 10. Mai, Clouth-Geschichts-Tag , 14 – 17h

Ansonsten ist die Nachbarschaftswerkstatt ist an jedem Freitag für eigenes Arbeiten von 16-19h geöffnet.

Neue Küche im Gaudimax

Nach nur circa 50 Jahren musste die Küche in unserem Gemeinschaftsraum (Gaudimax) einer neuen weichen. Die alte war ca. 10 Jahre in Gebrauch bei einer unserer BewohnerInnen und davor etwa 40 Jahre bei ihren Eltern. Seit unserem Einzug im Sommer 2017 diente sie uns als Provisorium im Gemeinschaftsraum, zeigte aber doch zunehmende Ermüdungserscheinungen. Wie die Franzosen sagen: The kitchen is dead. Long live the kitchen! Ausserdem konnten wir die elektrischen Geräte weiternutzen.

Die neue Küche im Gaudimax

Die neue Küche im Gaudimax