Endlich geht es weiter mit dem Bau unserer Straße. Leider steht die Laterne noch immer auf der falschen Straßenseite und trägt zur Lichtverschmutzung bei. Wenn ändern dann jetzt, aber …

Endlich geht es weiter mit dem Bau unserer Straße. Leider steht die Laterne noch immer auf der falschen Straßenseite und trägt zur Lichtverschmutzung bei. Wenn ändern dann jetzt, aber …

„Hunderte neue Wohnungen für Otto-Normalverdiener geplant“ so stand es gestern in der Kölner Boulevard Presse EXPRESS. Von besonderem Interesse in diesem Artikel könnten vor allem folgende Zitate sein:
… dass es so ein Schneetreiben in Köln geben würde (schon am Sonntag, 10. Dezember).

Aber schöööön wars und es hat sogar zu einem ganz ordentlichen Schneemann gereicht.

Schneemann „F wir Franz“ vor dem Nachbarhaus
Schön wars gestern bei der Adventsfeier der G4 (G4 ist die Bezeichnung für die vier Baugruppen auf dem südlichen Baufeld – siehe im Navigationsbereich „Partner„).
Wir haben uns gegenseitig bewirtet, besucht und sogar besungen. Jetzt wissen wir auch, wie die Gemeinschaftsräume der anderen Gruppen aussehen. Dabei konnten wir zur allgemeinen Erleichterung feststellen, dass sie alle irgendwie noch nicht ganz fertig eingerichtet sind. Aber die Herdplatten funktionierten und schafften es, den Glüchwein und den Kinderpunsch auf Idealtemperatur zu erhitzen.
Vielen Dank dem Organisationsteam, das zudem sogar einen Weihnachtsbaum im Garten aufgestellt hat und besten Dank an die Kinder, die ihn mit Basteleien geschmückt haben.

Unser Bau- und Wohngemeinschaftskonzept scheint attraktiv zu sein, denn es findet immer mehr Anhänger! Manche Leute schaffen es sogar, sich nach nur neun Monaten an die Spitze der nicht vorhandenen Warteliste zu drängeln und ziehen mir nichts dir nichts einfach ein. Neulich gelang dies der kleinen Josefine, die sich dreisterweise in die Wohnung von Kathi und Sebastian einschlich. Herzlichen Glückwunsch an die beiden Eltern!

Josefine, unsere neue Mitbewohnerin
… denn ab sofort freuen wir uns noch mehr über jeden Sonnenstrahl, der auf unser Dach trifft. Wer sich möglicherweise noch mehr freut ist die Energiegewinner eG Köln, der wir unsere Dachfläche verpachtet haben. Wir kooperieren nach dem sog. „Mieterstrommodell“, was bedeutet, dass der Strom von unserem Dach den Energiegewinnern gehört und wir ihn von ihnen zu attraktiven Konditionen abkaufen.
Wird mehr Strom erzeugt als wir selbst verbrauchen, wird er als zertifizierter Ökostrom nach EEG ins allgemeine Netz eingespeist; das Geld dafür bekommen die Energiegewinner. Verbrauchen wir mehr Strom als im jeweiligen Augenblick auf dem Dach erzeugt wird, kaufen die Energiegewinner Ökostrom aus dem allgemeinen Netz zu und verkaufen ihn an uns weiter.
Gut für uns, für die Energiegewinner und – wenn auch sehr mittelbar – gut für den Hambacher Forst, wo am selben Tag leider neue Rodungsarbeiten begonnen haben.
Es ist kaum zu glauben: Die sonst um einen so anständigen Ruf bemühten Wunschnachbarn veröffentlichen ein Nachtbild ihres Hauses auf ihrem Blog. Anlaß ist die heutige Montage der Straßenlaterne, keine 10 cm von der Hauswand entfernt. Scheinbar ließen es sich die Verantwortlichen nicht nehmen, die hellste auf dem Markt verfügbare LED zu verwenden, damit sie nicht nur einige Schlafzimmer sondern auch das halbe Clouth Gelände grell erleuchten kann. Von Lichtverschmutzung hat man offenbar noch nichts gehört. Oh mögen die einschlägigen Entscheider doch erleuchtet werden!

… ein Quittenbäumchen genauer gesagt. Oder noch genauer: Zwei Quittenbäumchen. Und für die ganz peniblen: Zwei Spalierquittenbäumchen. Wie man sieht, haben wir dafür schon Rankhilfen am Haus angebracht, damit wir uns ostseitig demnächst an der Blütenpracht, den dazugehörigen Bienen und den Früchten erfreuen können.

Pflanzung eines Quittenbaumes
Es ist extrem viel passiert seit unseren letzten Blog-Einträgen. So viel, dass wir partout nicht hinterher kommen, entsprechende Neuigkeiten zu posten. Alle Wunschnachbarn sind mittlerweile eingezogen – auch wenn in allen Wohnungen noch eine ganze Reihe von Umzugskisten stehen. Man munkelt aber, dass sogar der eine oder andere Lampenschirm schon aufehängt worden sei.
Kurzum: Wir leben im und beleben das neue Haus zunehmend. Zum Lauf der Zeit gehört auch die Wiederkehr jährlicher Jubiläen wir jenes von Wolfgangs Geburtstag. Der arme musste sogar ein Spontanständchen von uns über sich ergehen lassen.

In den letzten Wochen und Tagen haben sich die Ereignisse so sehr überschlagen, dass es extrem viel zu berichten gegeben hätte, dass ironischerweise aber absolut keine Zeit blieb, tatsächlich darüber zu berichten.
Am 21. Juli haben wir nämlich die Schlüssel zu unserem hübschen Haus bekommen!
Wir sind also drin! Einige malern selbst und verlegen den Boden in Eigenleistung, andere lassen malern und vertrauen die Parkettlegerei einem Profi an. Das Gästezimmer und den Gemeinschaftsraum (hinforten „die Stube“) haben wir in schweißtreibenden Aktionen kollektiv gemalert.
Auch jetzt bleibt aufgrund dieser bienenstockartigen Geschäftigkeit kaum Zeit, all dies gründlich zu dokumentieren. Aber zumindest ein paar Fotos von der Schlüsselübergabe müssen sein.

Links unsere heldenhaften GbR Geschäftsührer Anno (mit Sohn Emil) und Ossi, anschließend nach rechts die Herren Runkel und Zeller (Architektenteam) und Herr Jost (Prozesssteuerer)
