Klopapier-Weitwurf-Wettkampf

Liebe BesucherInnen, wir freuen uns über das Echo, das unser Aufruf ausgelöst hat; aber ehe Ihr ans Training geht, hier doch der Hinweis, dass die u.s. Einladung als Aprilscherz gedacht war…. Also müßt ihr auf andere Bewegungsformen ausweichen. Sportliche Grüße!

Bewegung ist in diesen Zeiten besonders wichtig !

Die Wunschnachbarn haben sich deshalb entschieden, zu einem „Klo-Papier-Weitwurf Wettkampf“ am 4.4., ab 14:44 h einzuladen.

Die „KämpferInnen“ werden jeweils einzeln in unserem Gemeinschafts-Garten antreten und müssen dazu ihre Wurf-Rolle selbst mitbringen und diese nach den Würfen in einem Sammelbehälter deponieren; jede/r Teilnehmer/in hat drei Würfe;
der beste Wurf wird gewertet.
Rollendurchmesser maximal 13 cm; Gewicht maximal 135 g.

Das Publikum schaut von den Balkonen oder den Fenstern aus zu und feuert an.

Nach der Anmeldung – bis zum 3.4., 10:00h an werkstatt@wunschnachbarn.de –
erhalten alle TeilnehmerInnen weitere Hinweise zum Wettkampf und eine genaue Uhrzeit, zu der sie am Abwurfpunkt unbedingt pünktlich zum Abwurf
erscheinen müssen.
Die aktuellen Abstandsregeln werden streng eingehalten. Immer nur eine Person darf auf dem Platz erscheinen . Die Wurf-EntfernungsMessung erfolgt per Laser.

Der Wettkampf erfolgt in den Klassen : Kinder (6 – 12 Jahre), Jugendliche (13 – 18 Jahre ), Erwachsene (19 – 59 Jahre) , Senioren (ab 60 Jahre ).

Auf die jeweiligen Sieger/innen warten natürlich wertvolle Preise:
Der/die Erste erhält alle geworfenen Rollen (ggf wird auch ein 2. und 3. Preis verliehen ,
wenn sechs Personen oder mehr am Start sind.)

Wir hoffen auf zahlreiche Anmeldungen und wünschen allen Teilnehmenden
viel Erfolg !

April, April!

April, April!

Mit Abstand das beste Rudelsingen

Rudelsingen können die Kölner ja wirklich gut. Vor ein paar Wochen noch zu zehntausenden in der Köln-Arena oder beim Kneipenkarneval. Jetzt geht es mit Abstand noch deutlich besser; sogar mitten in Wohngebieten. So auch gestern Abend um den Gemeinschaftsgarten der vier Baugemeinschaften WoGe, Clouth #9, Schritte Machen und Wunschnachbarn. Auf dem Programm standen „Die Gedanken sind frei“, der „Katzentatzentanz“ und „Zwei kleine Wölfe.“ An den Fenstern und Balkonen standen viele BewohnerInnen und sangen kräftig mit. Das unterstreicht, dass man nicht von social distancing sondern von physical distancing sprechen sollte!

Bleibt gesund!

SängerInnen an den Balkonen

SängerInnen an den Balkonen

Es muss Karneval gewesen sein …

… denn jemand hat das Verkehrszeichen 325.1, das den verkehrsberuhigten Bereich vor unserem Haus markiert, humoristisch verkleidet. Entdeckt haben wir das am Morgen des Rosenmontags. Auch wenn der umgangssprachliche Begriff „Spielstraße“ oder „Wohnstraße“ für diesen Bereich nicht formaljuristisch korrekt ist, so scheint diese guerillaartige Zusatz-Ikonographie darauf aufmerksam zu machen, dass sich hier  verschiedene Menschen für verschiedene Zwecke gerne auf der Straße aufhalten – auch zum Spielen. Na denn: Alaaf!

Die echte Spielstrasse

Die echte Spielstrasse

Bitteschön: Unser Bau GbR Vertrag

Es soll ja Baugemeinschaften geben, die ihren Bau GbR Vertrag komplett von Null ab neu entwickeln. Das ist löblich, muss aber gar nicht sein. Wir hatten damals das Glück, von existierenden Bau GbR Verträgen lernen zu dürfen und deshalb versteht es sich von selbst, dass auch wir unseren Vertrag anonymisiert zur Verfügung stellen. Möge er als Inspiration dienen. Bitteschön …

Screenshot aus unserem Bau GbR Vertrag

Screenshot aus unserem Bau GbR Vertrag

 

Großer Andrang beim RepairCafé

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Viel Betrieb in der Werkstatt

Nach einem ausführlichen Bericht über unser RepairCafé im Kölner Stadtanzeiger herrschte am 31. Januar schon von Beginn an ein großer Andrang.  Im Gemeinschaftsraum reparierte Jak Nähmaschinen und in der Werkstatt im Keller wurde ein zusätzlicher Arbeitsplatz eingerichtet. Dank des unermüdlichen Einsatz von Anno, Bernd, Jörg ,Wolfgang, Gastreparateur Gerhard aus Wermelskirchen und später noch Martin aus Köln-Brück konnten mehr als 25 Reparaturen oder „Diagnosen“ erledigt werden. Die Altersspanne der BesucherInnen reichte von 30 – 86 Jahren , wobei die meisten zwischen 60 und 70 Jahren alt waren. Die Liste der angelieferten Gegenstände umfasste u.a. einen Dampfreiniger, einen Quirl, zwei Staubsauger, zwei Radios, einen Diaprojektor, einen Ventilator, vier Nähmaschinen, zwei Lampen, ein Toaster, eine Partypfanne, zwei Bügeleisen. Reichlich Arbeit, aber ein sehr befriedigendes Ergebnis !

Die nächsten Termine : Freitag, 6. März und 24. April, jeweils von 16 – 19 h;

Sonntag, 10. Mai, Clouth-Geschichts-Tag , 14 – 17h

Ansonsten ist die Nachbarschaftswerkstatt ist an jedem Freitag für eigenes Arbeiten von 16-19h geöffnet.

Neue Küche im Gaudimax

Nach nur circa 50 Jahren musste die Küche in unserem Gemeinschaftsraum (Gaudimax) einer neuen weichen. Die alte war ca. 10 Jahre in Gebrauch bei einer unserer BewohnerInnen und davor etwa 40 Jahre bei ihren Eltern. Seit unserem Einzug im Sommer 2017 diente sie uns als Provisorium im Gemeinschaftsraum, zeigte aber doch zunehmende Ermüdungserscheinungen. Wie die Franzosen sagen: The kitchen is dead. Long live the kitchen! Ausserdem konnten wir die elektrischen Geräte weiternutzen.

Die neue Küche im Gaudimax

Die neue Küche im Gaudimax

Eeeeendlich wieder da: „Unser“ Donk-EE

Am Anfang hieß es nur „Rücklicht kaputt“. Dann stellte sich aber heraus, dass „unser“ Donk-EE doch einen komplizierten Motorschaden hat, den nur ein/e Techniker/in des Herstellers beheben kann. Und leider ließ dieser Besuch monatelang auf sich warten. Jetzt haben die Donk-EEistas uns dankenswerterweise ein anderes Lastenrad zur Verfügung gestellt, das ab sofort wieder ausleihbar ist. GUTE FAHRT!

Hurra, das Donk-EE ist wieder verfügbar

Hurra, das Donk-EE ist wieder verfügbar

Der „Mehr als Wohnen“ Pakt

Wir sind dem „Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen“ im Kölner hdak und der Initiative Stadtraum 5und4 freundschaftlich verbunden und haben daher nicht gezögert als es um die Frage ging, ob wir den „Mehr als Wohnen“ Pakt mitunterzeichnen wollen. Dieser Pakt wurde von Stadtraum 4und5 initiiert und vom besagten Netzwerk mit-formuliert und plädiert „für eine neue Gemeinwohlorientierung des Kölner ­Immobilienmarktes und [für eine] Förderung von innovativen ­Wohn-, Gewerbe- und Kulturprojekten“. Die zentralen Forderungspunkte des Paktes sind:

  1. Anerkennung des Mehrwerts von Immovielien …
  2. Ausreichende Mittelausstattung für die Verwaltung …
  3. Aufbau und Weiterentwicklung einer Fachstelle zur Beratung …
  4. Kooperative Unterstützung von Immovielien …
  5. Bereitstellung von ausreichenden Flächen …
  6. Beteiligung am bundesweiten Diskurs …

Die Formulierungen im Detail mit entsprechender Begründung findet Ihr im Originaldokument.

Die Gruppe der Erstunterzeichener inkl. WuNa Vertreter

Die Gruppe der Erstunterzeichener inkl. WuNa Vertreter

„Mehrwert“ fürs Quartier

Im Lauf der Jahre 2017 und 2018 haben die Bewohner von zehn Baugemeinschaften auf dem Clouth Gelände ihre selbsterrichteten Gebäude bezogen; insgesamt etwa 100 Wohneinheiten. Seitdem waren alle damit beschäftigt, die Pflanzen in ihren Gemeinschaftsgärten zu hegen, ihre Alltagsroutinen neu zu strukturieren und ihre Lampenschirme aufzuhängen.

Sie nahmen sich aber auch die Zeit, sich für das Gemeinwesen im Veedel zu engagieren. Ein neues Dokument dokumentiert Schlaglichter dieses Engagements und dokumentiert, welche positiven Effekte sich aus den strukturellen und baulichen Qualitäten der zehn Baugemeinschaften für das Quartier und seine Bewohner*innen ergeben. Wesentliche Punkte daraus werden auch auf dem Kölner Wohnprojektetag am 21. März 2020 präsentiert. Viel Spaß schon mal vorab beim Lesen.