Geht uns aus der Sonne …

… denn ab sofort freuen wir uns noch mehr über jeden Sonnenstrahl, der auf unser Dach trifft. Wer sich möglicherweise noch mehr freut ist die Energiegewinner eG Köln, der wir unsere Dachfläche verpachtet haben. Wir kooperieren nach dem sog. „Mieterstrommodell“, was bedeutet, dass der Strom von unserem Dach den Energiegewinnern gehört und wir ihn von ihnen zu attraktiven Konditionen abkaufen.

Wird mehr Strom erzeugt als wir selbst verbrauchen, wird er als zertifizierter Ökostrom nach EEG ins allgemeine Netz eingespeist; das Geld dafür bekommen die Energiegewinner. Verbrauchen wir mehr Strom als im jeweiligen Augenblick auf dem Dach erzeugt wird, kaufen die Energiegewinner Ökostrom aus dem allgemeinen Netz zu und verkaufen ihn an uns weiter.

Gut für uns, für die Energiegewinner und – wenn auch sehr mittelbar – gut für den Hambacher Forst, wo am selben Tag leider neue Rodungsarbeiten begonnen haben.

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Skandal: Nachtbild auf WuNa Blog

Es ist kaum zu glauben: Die sonst um einen so anständigen Ruf bemühten Wunschnachbarn veröffentlichen ein Nachtbild ihres Hauses auf ihrem Blog. Anlaß ist die heutige Montage der Straßenlaterne, keine 10 cm von der Hauswand entfernt. Scheinbar ließen es sich die Verantwortlichen nicht nehmen, die hellste auf dem Markt verfügbare LED zu verwenden, damit sie nicht nur einige Schlafzimmer sondern auch das halbe Clouth Gelände grell erleuchten kann. Von Lichtverschmutzung hat man offenbar noch nichts gehört. Oh mögen die einschlägigen Entscheider doch erleuchtet werden!

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Leben im Haus

Es ist extrem viel passiert seit unseren letzten Blog-Einträgen. So viel, dass wir partout nicht hinterher kommen, entsprechende Neuigkeiten zu posten. Alle Wunschnachbarn sind mittlerweile eingezogen – auch wenn in allen Wohnungen noch eine ganze Reihe von Umzugskisten stehen. Man munkelt aber, dass sogar der eine oder andere Lampenschirm schon aufehängt worden sei.

Kurzum: Wir leben im und beleben das neue Haus zunehmend. Zum Lauf der Zeit gehört auch die Wiederkehr jährlicher Jubiläen wir jenes von Wolfgangs Geburtstag. Der arme musste sogar ein Spontanständchen von uns über sich ergehen lassen.

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Wir sind drin!

In den letzten Wochen und Tagen haben sich die Ereignisse so sehr überschlagen, dass es extrem viel zu berichten gegeben hätte, dass ironischerweise aber absolut keine Zeit blieb, tatsächlich darüber zu berichten.

Am 21. Juli haben wir nämlich die Schlüssel zu unserem hübschen Haus bekommen!

Wir sind also drin! Einige malern selbst und verlegen den Boden in Eigenleistung, andere lassen malern und vertrauen die Parkettlegerei einem Profi an. Das Gästezimmer und den Gemeinschaftsraum (hinforten „die Stube“) haben wir in schweißtreibenden Aktionen kollektiv gemalert.

Auch jetzt bleibt aufgrund dieser bienenstockartigen Geschäftigkeit kaum Zeit, all dies gründlich zu dokumentieren. Aber zumindest ein paar Fotos von der Schlüsselübergabe müssen sein.

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Links unsere heldenhaften GbR Geschäftsührer Anno (mit Sohn Emil) und Ossi, anschließend nach rechts die Herren Runkel und Zeller (Architektenteam) und Herr Jost (Prozesssteuerer)

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Es wird immer konkreter …

… und in der Vorbereitung auf den baldigen Umzug immer hektischer. Deshalb heute keine geschnörkselte Prosa. Nur die Fakteninformation, dass wir am vergangenen Wochenende kollektiv die Endreinigung unseres Hauses vorgenommen haben – und dann gemeinsam pausiert haben, siehe Foto. Heute erfolgt die Abnahme vieler Gewerke, in ein paar Tagen die Schlüsselübergabe, dann Wände malern und Boden legen und dann … CLOUTH HERE WE COME!

Hausputzen

Beatmungsgerät

Nachdem wir nach dem – extrem unglücklich benannten – „Passivhaus“-Standard bauen, kann unser Haus mechnisch belüftet werden. Das heißt, jede Wohnung hat ein Lüftungsgerät, das die warme verbrauchte Luft ansaugt und ihre Wärme an die kalte Frischluft abgiebt. Somit bleibt die Wärme im Haus – jedenfalls während der Heizperiode. Zusätzlich ist das Haus extrem gut gedämmt. Man muss die Fenster also gar nicht aufmachen, um frische Luft zu bekommen. Wer aber den Wind spüren und die Amsel im Garten hören will, kann sie natürlich dennoch jederzeit öffnen.

Beatmungsgerät

Lastenesel vielleicht im Anmarsch

Wir stehen in Kontakt mit Donk-EE, dem größten eLastenfahrrad-Verleihsystem Europas, das in ein paar Wochen ausgerechnet in Köln starten wird. Donk-EE beabsichtigt, ein weiterer Baustein zu sein in einem System von Angeboten, die in ihrer Kombination ein mobiles Leben ohne eigenes Auto möglich machen. Bei bis zu 100 kg Zuladung lassen sich damit sogar Fahrten zum Baumarkt erledigen – und dorthin werden wir in den nächsten Wochen und Monaten noch oft fahren müssen. Ob es klappt, dass die Wunschnachbarn „host“ eines (von insgesamt 50) eLastenfahrrädern werden, wird sich in den nächsten Wochen herausstellen. Wir haben die konkreten Möglichkeiten vor Ort jedenfalls schon mal ausgelotet.

Anno mit Donk-EE vor unserem Haus

Anno mit Donk-EE vor unserem Haus