Verkehrszeichen 325.1

Seit ein paar Wochen wird unsere Straße durch das Verkehrszeichen 325.1 geschmückt, was die Straße „Auf dem Stahlseil“ offiziell zu einem verkehrsberuhigten Bereich macht – umgangssprachlich auch Spielstraße genannt.

Auf ein fröhliches Spielen, liebe Kinder – von Euch gibt es zum Glück ja eine ganze Menge hier. Und auf ein fröhliches Ratschen an alle Erwachsenen, denn auch für Euch wird dadurch der Straßenraum zum Lebensraum.

Verkehrszeichen 325.1

Verkehrszeichen 325.1 – immer noch mit mehr als genug geparkten Fahrzeugen

Vielen Dank für Euren Besuch!

Am 7. Juli stieg unser Fest! Offiziell nannten wir es noch „Einweihungsfest“, was angesichts der Tatsache, dass einige von uns schon 357 Tage hier wohnen, aber eigentlich nicht ganz akkurat ist. Deshalb wird das Fest intern wohl eher als kollektiver Kontrollverlust in die Annalen der Wunschnachbarn eingehen.

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Wir bedanken uns ganz herzlich bei den vielen Gästen (wir schätzen gut 200), die unserer Einladung gefolgt sind und mit uns gefeiert haben, die uns großzügig beschenkt haben, die sogar ihr eigenes Essen (Kuchen und Salate) mitgebracht haben, die das Geschirrmobil des Umweltzentrums am Laufen gehalten haben, …

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Gerne wieder! Aber vielleicht sehen wir uns vorher ja noch bei der Fete von unseren benachbarten Baugemeinschaften Clouth#9 und WoGe (Schritte Machen hat schon).

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Viele + 1 BesucherInnen

Am 23. und 24. Juni beteiligten wir uns beim Tag der Architektur und freuten uns sehr über das sehr rege Interesse der ca. 200 BesucherInnen, die wir durch unser Haus führen konnten und denen wir die Geschichte unserer Gemeinschaft erzählen durften.

Frau OB Reker zu Besuch (Dritte von rechts).

Frau OB Reker zu Besuch (Dritte von rechts).

Am 23.6. 2018 war auch die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker unter den BesucherInnen. Wir hatten sie speziell eingeladen da sie – noch während ihrer Zeit als Kölner Sozialdezernentin – das Konzept der damaligen Planungs-GbR für „gemeinschaftliches Wohnen“ als erfolgversprechend gewertet hatte. Vor allem unser CoHousing Konzept schätzte sie als innovativ ein. Diese Stellungnahme führte unter anderem dazu, dass wir vom Bundesfamilienministerium einen Zuschuss als Modell-Gemeinschaft bekamen.
Frau Reker diskutierte mit uns die Erfahrungen aus der jetzt fast einjährigen Wohnphase. Sie stellte erfreut fest, dass fast alle wesentlichen Ziele der Planungsphase realisiert werden konnten.

WuNas auf dem 12. deutschen Seniorentag

Am 29. Mai stellte ein Wunschnachbar die Baugemeinschaft und insbesondere Co-Housing-WG auf dem 12. deutschen Seniorentag in Dortmund vor. Eingeladen hatte das FORUM gemeinschaftliches Wohnen e.V., das in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Modellprojektes „Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“ den WUNSCHNACHBARN eine Förderung in Höhe von 30.000€ gewährt hat. Bundesweit gibt es 29 geförderte Projekte in allen Bundesländern. Jedes Projekt hat seine Besonderheiten in Entstehungsgeschichte, Schwerpunkten, Organisationsform, institutioneller Kooperation. Allen gemeinsam ist das Ziel, älter werdenden Menschen zu ermöglichen, möglichst lange im gewohnten Umfeld zu wohnen. Gleichzeitig soll eine „altersrobuste“ Struktur in den Wohnquartieren geschaffen unterstützt werden, die sich auch an die besonderen Bedürfnisse von Älteren anpasst.
Bei den WUNSCHNACHBARN wird das erreicht, indem mehrfach gestufte Sozial- und Begegnungsräume geschaffen wurden, vom eigenen Appartment über die Etagenküche des Co-Housing, die Gemeinschaftsräume des Gemeinschaftshauses bis hin zu den Gärten der Baugemeinschaften. Inwieweit im Bedarfsfall von anderen Projekten vorausgedachte Themen wie ambulante Pflegegemeinschaften oder Pflege-WGs realisiert werden können wird sich zeigen. Die Voraussetzungen dafür, barrierefreier, attraktiv gegliederter Wohnraum, der zur Begegnung einlädt und eine lebendige Hausgemeinschaft sind gegeben und stimmen hoffnungsvoll.

12 kg Honig!

Wir konnten am vergangenen Donnerstag 12 kg Honig von unserem Bienenvolk auf dem Dach ernten. Offenbar gefällt es den Tierchen im Johannes Giesberts Park, in den nahegelegenen Schrebergärten und in der Flora, dem Botanischen Garten, der keine 500 Meter entfernt ist. Vielleicht haben wir also Palmenhonig?! Jedenfalls hat er mit einem Wassergehalt von 14% eine fabelhafte Qualität.

12 kg Honig von den Bienen auf dem Dach

12 kg Honig von den Bienen auf dem Dach

Schlaf, Josefine, schlaf!

Niemand hüt‘ die Schaf. Aber einige Mitbewohnerinnen haben sich die Nacht um die Ohren geschlagen, um einen Quilt für unsere jüngste Mitbewohnerin Josefine in ausschließlicher Handarbeit zu nähen. Zur Verwendung kamen natürlich nur Stoffe von Hosen, Hemden, Blusen von den älteren Wunschnachbarn – also echtes Upcycling. Und wenn Du mal nicht schlafen magst, darfst Du notfalls auch darauf krabbeln.

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