Es ist zwar noch April, aber es ist kein Aprilscherz: Der Clouthwigstropfen ist fertig! Das ist der große Bruder vom Clouthstropfen, den wir 2014 (?!) in unserer Bewerbung für ein Grundstück im Clouth Quartier als eines unserer Alleinstellungsmerkmale erwähnt hatten. Dahinter steckt unsere Fassadenbegrünung mit Kulturwein, von dem wir damals träumten, dass er sich eines Tages zu einem süffigen Tröpfchen veredeln ließe.
Schon damals hat uns Kölns selbsternannter „Stadtwinzer“, mit Rat und Tat zur Seite gestanden, um geeignete Sorten, Rankhilfen etc. zu wählen. Und dankenswerterweise führte er in seinem Südstadtkeller auch den Veredelungsprozess durch. Dazu steuerte er sogar einen Teil seiner Johanniter-Trauben bei, die seit ein paar Jahren auf einem kleinen urbanen Weinberg an der Severinstorburg, Nähe Chlodwigplatz gedeihen.
Daraus erklärt sich der Cuvée-Name „Clouthwigstropfen“.
Heute Abend wird eine erste Flasche geöffnet auf unserer monatlichen „Wunschversammlung“. Laut gesetzlichen Vorgaben darf man selbstgekelterten Wein ja nur mit Familie und Freunden am Ort der Herstellung trinken – ich denke, diese Bedingung können wir erfüllen.
Wie der Wein schmeckt, verraten wir hier nur vielleicht; denn wenn er lecker ist, wollen wir keine Begehrlichkeiten wecken; und wenn nicht, muss das ja nicht jeder wissen.

Die 12 Flaschen Clouthwigstropfen – aus gesetzlichen Gründen vielleicht ohne Etikett