Schön langsam eine Allee?

Schön langsam wird unsere Gasse eine Allee. Zu den zwei existierenden Bäumen kamen neulich jedenfalls drei weitere dazu. Insgesamt also fünf Bäume auf ca. 70 Meter. Na ja, wenn man die Pflanzempfehlung von 10-12 Meter Abstand zwischen Alleebäumen zum Vergleich heranzieht und wenn man sich eine Allee als doppelreihig (je rechts und links der Straße) vorstellt, könnten man sich durchaus auch 16 Bäume in unserer Gasse wünschen. Aber man soll ja nicht undankbar sein …

Junger, noch kahler Baum im Vordergrund. Im Hintergrund das Haus der Wunschnachbarn

Auf dem Weg zu einer Allee …

Wohnung frei!

Pfeift es gerne von den Dächern: Bei uns ist eine Wohnung frei – allerdings nur zur Miete. Die Wohnung weist übliche Gebrauchsspuren auf und steht ab sofort besenrein zur Verfügung. Die Vorbewohnenden haben sich entschlossen in näherer Umgebung, eine eigene Unterkunft zu bauen, die noch wesentlich nachhaltiger ist als unser Passivhaus. Außerdem – das gehört zur Wahrheit dazu – gibt es aktuell in der zur Verfügung stehenden Wohnung weder Heizung noch fließendes Wasser. Die Neumieter können dies aber gerne auf eigene Kosten installieren. Dafür berechnen wir auch nur einen Sozialpreis, der in Form von Gesangsdarbietungen erbracht werden kann. Die 0,04 Quadratmeter große Wohnung kann ab sofort an unserer Ostfassade besichtigt werden.

Im Vordergrund die moosbedeckte Bodenplatte eines Nistkastens. Im Hintergrund der Nistkasten

Die Moosbedeckung des Fußbodens wie die Vormieter*innen die Wohnung zurückgelassen haben