Gabe und Weitergabe

Neulich war es wieder so weit: Der Frühherbst schenkt uns eine köstliche Gabe in Form von Trauben von unseren Fassadenweinen. Wir hegen je einen Stock der Sorten Phönix, New York Muskat, Juliana, Cabernet Cortis, Solaris, Johanniter und – an der Müllpergola: Rhea. Die ca. 24 kg der beiden weißen Sorten 5 und 6 dieser Aufzählung haben wir dieses Jahr gemeinsam mit Thomas Eichert – selbsternannter Stadtwinzer Kölns – gekeltert. In dessen Keller lagert nun der gute Tropfen und wird hoffentlich zu einem noch besseren Tropfen. Sobald die erste Flasche entkorkt wird, wird das hier vermeldet.

Besonders ertragreich war auch dieses Jahr die Sorte Juliana, eine Tafeltraube, die laut Beschreibung „starkwüchsig“ ist. Wildwüchsig wäre eine treffendere Beschreibung – ein fast unzähmbares Gewächs. Soviel zum Thema Weitergabe … unserer Erfahrung: Juliana eignet sich fabelhaft zur schnellen Berankung einer Fassade. Allerdings führen ihre langen Ranken aber zu einer nicht sonderlich dichten Wandbedeckung und (auch das sei nicht verheimlicht) ihre Trauben schmecken gut, aber nicht so interessant und köstlich wie etwa die New York Muskat. Das ist aber nicht der Grund, warum wir das Prinzip „Weitergabe“ auch mit Julianatrauben an unsere Nachbar*innen praktizieren.

Das beeindruckende Ergebnis der Juliana-Weinlese

Das beeindruckende Ergebnis der Juliana-Weinlese

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